Wettergott verleidet Segelfans den Spaß

Von: anka
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Wassersportliches Vergnügen pur: Segeln auf dem Blausteinsee. Wenn der Wettergott den Segelfreunden keinen Strich durch die Rechnung macht... Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Erst plätscherte der Regen, gepaart mit einer Prise Ostwind, so vor sich hin. Dann zeigte sich zwischenzeitlich sogar die Sonne, jedoch verschwand der Wind währenddessen ganz und am Ende ließ das Gewitter nicht lange auf sich warten und es schüttete sprichwörtlich aus Eimern.

Nervenaufreibender hätte das Wetter wohl am vergangenen Sonntag nicht sein können, dafür aber war die 1. Vereinsregatta des Segelklubs Eschweiler See (SKES) weniger spannend und schon bereits nach einer Stunde beendet. Der Grund: Von den eigentlich geplanten drei Läufen konnte letztlich auf Grund des schlechten Wetters nur ein einziger durchgeführt werden.

„Um die Mittagszeit war Flaute und als dann für nachmittags noch Gewitter gemeldet war, mussten wir die Wettfahrt komplett abbrechen”, erklärte Wolfgang Peeters, Leiter der Regatta, dass die Wetterbedingungen für die Segler dieses Mal keinesfalls optimal waren. „Das war uns dann einfach zu gefährlich”, unterstrich Wolfgang Peeters, dass die Sicherheit auf dem Wasser höchste Priorität habe.

Somit konnte auch lediglich der erste Lauf gewertet werden, bei dem Alexander Lauffs sein Segelboot als Erster des 18-köpfigen Teilnehmerfeldes ins Ziel steuerte und damit nun die Favoritenrolle auf den Vereinstitel einnimmt. Genau vier Minuten hinter dem Erstplatzierten und damit auf den zweiten Rang segelten Hans und Niklas Medvey. Rund 14 Minuten Vorsprung bereits ergatterte sich Alexander Lauffs vor den beiden Dritten, Gisela Slotta und Stephan Schäfer. „Die Platzierungen können sich aber bis zum Ende noch einmal komplett neu mischen”, blickte Wolfgang Peeters auf die kommenden drei Vereinsregatten, bei denen sicherlich die einen oder anderen Überraschungen möglich seien und es bis zum Ende spannend bliebe.

Trotzdem legten sich die 18 Segler mit den insgesamt zwölf Booten, die zu Wasser gelassen worden waren, mächtig ins Zeug. Die Herausforderung für die Wassersportler bestand nämlich nicht nur darin, bereits im ersten Lauf ihr Bestes zu geben, sondern jede Böe optimal zu nutzen und sich bei dem Ostwind am Sonntagvormittag mitten auf dem Blausteinsee möglichst geschickt zu verhalten.

Doch die Segler haben ja noch drei Wettfahrten à drei Läufe, die am 11. Juli, am 28. August und am 19. September stattfinden werden, zu bestreiten. Dann wird es der Wettergott Petrus hoffentlich besser mit dem SKES meinen und den Teilnehmern optimales Segelwetter bescheren.
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