Werke von Haydn, Bach und Weiss berühren Zuhörer

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Imola Gombos, Harald Hoeren, Darja Großheide Foto: M. Cogel

Langerwehe. Am Montag, 20. Januar 2014, beginnt um 20 Uhr die 40. „Tonspur“ im Töpfereimuseum Langerwehe. Harald Hoeren, Professor für Hammerflügel an der Frankfurter Hochschule für Musik, spielt mit der Flötistin Darja Großheide und der ungarischen Cellistin Imola Gombos. Sie spielen nicht nur zwei der 1790 komponierten Flötentrios von Joseph Haydn, sondern auch Musik von Johann Christian Bach sowie von dem Flötisten Jean Gaspard Weiss, dessen Autobiographie erst kürzlich der Öffentlichkeit zugängig wurde.

 Sie spielen nicht nur zwei der 1790 komponierten Flötentrios von Joseph Haydn, sondern auch Musik von Johann Christian Bach sowie von dem Flötisten Jean Gaspard Weiss, dessen Autobiographie erst kürzlich der Öffentlichkeit zugängig wurde.

Diese drei Musiker verbindet ihre Tätigkeit in London in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wo sie Auftraggeber, Schüler und Konzertmöglichkeiten fanden, kurz, alles, was ein Musiker brauchte, um seinen Unterhalt zu verdienen. Der gebürtige Elsässer Jean Gaspard Weiss reiste als Flötenvirtuose im Geleit des IV Earl of Abingdon. Dieser Adlige war nicht nur Flötenschüler und Mäzen von Weiss, sondern gab auch Joseph Haydn Aufträge für Flötenkompositionen (Londoner Trios). In den berühmten, von Johann Christian Bach und Abel organisierten Konzertreihen am Hannover Square wurde Musik von allen drei Komponisten in London aufgeführt.

Die „Tonspuren“ werden vom Förderkreis für das Töpfereimuseum e. V. mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Düren veranstaltet. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Studenten und Schüler sind bei freiem Eintritt willkommen. Kartenreservierung unter Telefon 02423 – 44 46. Infos zu den „Tonspuren“ gibt es unter: www.toepfereimuseum.de.

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