Wer bauen will, kommt in Hücheln am günstigsten weg

Von: rpm
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Eschweiler. Wer in Eschweiler sein Wohnhaus bauen wollte, der hat für das Bauland im Gebiet westlich der Jülicher Straße und nördlich des Grünen Wegs sowie zwischen Jülicher Straße und Wardenslinde, nördlich der Gartenstraße, im vergangenen Jahr am meisten berappen müssen: 205 Euro pro Quadratmeter.

Etwas günstiger kam weg, wer sich ein Grundstück zwischen zwischen Jülicher Straße und Wardenslinde nördlich von Peter-Paul- und Dürener Straße und südlich der Gartenstraße ausgeguckt hatte: Da schlug der Quadratmeter mit 190 Euro zu Buche.

Der selbe Preis war in Dürwiß zu zahlen. 180 Euro wurden in der Siedlung Jägerspfad/Im Hag sowie sm Burgfeld, an der Von-Harff-Straße sowie an der Von-der-Horst-Straße fällig. Das günstigste Baugelände gab es in Hücheln (120 Euro) sowie in Weisweiler nördlich der Inde und in Wilhelmshöhe/Heidesiedlung (125 Euro). Ebenfalls 125 Euro betrug der Quadratmeterpreis in Fronhoven und Neu-Lohn.

Für Grundstücke gemischter Bauflächen in zentralen Innenstadtlagen musste natürlich deutlich tiefer in die Taschen gegriffen werden: 450 Euro je Quadratmeter an Graben- und Englerthstraße nördlich der Neutraße, 400 Euro an der Neustraße südlich der Englethstraße und 350 Euro im Bereich Markt/Rathaus - bis hin zu 200 Euro zum Beispiel an Langwahn und Röthgener Straße.

Bauland in Gewerbegebieten war daweitaus günstiger: Während an der Auerbachstraße/Rue de Wattrelos 100 Euro je Quadratmeter gezahlt wurden, waren es am Stich 40, an Königsbenden 35 und an der Talstraße 30 Euro.

Nachzulesen ist dies im Statistischen Jahresbericht 2009, den die Stadt Eschweiler jetzt vorgelegt hat.

Niederländer auf dem Vormarsch

Dort erfährt man auch, wie sich die 75,93 Quadratkilometer Eschweiler Stadtgebiet aufteilen: 42,7 Prozent sind landwirtschaftliche oder gärtnerische Flächen (Vorjahr: 42,6), 9,9 Prozent sind Betriebsflächen (z.B. Halden, lagerplätze, Abbauland) (10,0), 15,9 Prozent sind Waldflächen (14,9), 1, 9 Prozent dienen als Erholungs flächen (Grünanlagen, Sportgelände) (2,1). Die Wasserflächen gingen von 3,0 und 2,2 Prozent zurück; Friedhöfe und Schutzflächen reduzierten sich von 1,2 auf 1,1 Prozent. Haus-, Hof-, Gewerbe- und Industrieflächen stagnierten bei 18,4 Prozent, und Verkehrsflächen (Straßen, Wege, Plätze, Bahngelände) wuchsen von 7,8 auf 7,9 Prozent.

Genutzt wurden all diese Flächen von deutlich weniger Einwohnern als noch im Jahr zuvor. 2009 waren in Eschweiler 55.389 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. In den Jahren 2008 und 2007 waren dies 55533 bzw. 55.729. Die tatsächliche Einwohnerzahl (hier sind alle Personen gelistet, die mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Eschweiler gemeldet sind) betrug im vergangenen Jahr 56.539 Personen gegenüber 56.687 in 2008 und 56.886 in 2007.

Die meisten Einwohner hatte das Stadtzentrum (11.514), gefolgt von Dürwiß (7336), Weisweiler (5852) Bergrath (5551), der Innenstadt (4827), Röthgen (4669), Stich (2735), Pumpe (2720), Röhe (2378), Nothberg (2139), Hastenrath (2089), Kinzweiler (1763), Hehlrath (1252), Neu-Lohn (844) und St. Jöris (840). Übrigens: 24.662 Eschweiler Männern standen 26.464 Frauen gegenüber.

Im vergangenen Jahr lebten in Eschweiler 4586 ausländische Staatsbürger (2008 waren dies 4311). Die meisten (905) kamen aus der Türkei, gefolgt von den Niederlanden (342), Serbien-Montenegro (280), Portugal (264), Marokko (259), Polen (228), Kroatien (227), Griechenland (223) und Italien (171).
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