Eschweiler - Wenn Google nicht weiterhilft: Bibliothek geht in die Leseoffensive

Wenn Google nicht weiterhilft: Bibliothek geht in die Leseoffensive

Von: mic
Letzte Aktualisierung:
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Das Team der Stadtbücherei will noch mehr junge Leser gewinnen: Yvonne Huwer, Ingrid Nicoleitzik, stellvertretende Leiterin Michaele Schmülling-Kosel, Danja Moritz und Leiterin Christine Rohe (v.l.). Foto: Michael Cremer

Eschweiler. Dass Lesen großen Spaß machen kann und zu den Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Leben gehört, weiß leider noch nicht jedes Kind. Mit zwei neuen Flyern, in denen die Stadtbücherei ihr Angebot speziell für junge Menschen vorstellt, geht die Bibliothek jetzt in die Leseoffensive.

Büchereileiterin Christine Rohe und ihre Stellvertreterin Michaele Schmülling-Kosel stellten die druckfrischen, flott gestalteten Faltblätter vor. „Es sind unsere ersten eigenen professionellen Flyer”, freute sich Michaele Schmülling-Kosel. „Lesen wir bei Dir oder bei mir?” ist einer der Flyer überschrieben, der sich speziell an Jugendliche ab etwa der 7. Klasse wendet.

Entsprechend finden die Jugendlichen hier Hinweise auf „das volle Programm” der Stadtbücherei. Dazu zählen viele spannende Romane, Musik-CDs (Pop, Rock, Hip-Hop etc.), DVDs und vieles mehr. Die Jugendlichen erfahren, dass sie in den Räumen und mit den vielen Lernhilfen der Bücherei Unterstützung bei der Recherche, vor Prüfungen (wie dem mündlichen Abi) oder Referaten erhalten, „wenn Google nicht wirklich weiterhilft”.

Der zweite Flyer richtet sich an Schulen und Kindergärten und listet das Angebot für die verschiedenen Altersstufen auf. Für alle Schulformen und Kindergärten stellt die Bücherei so genannte Medienboxen zusammen, die ausgeliehen werden können. Die Bücherei veranstaltet Klassenführungen, Einführungen in die Digitale Bibliothek oder den Benutzerkatalog „WebOpac” und bietet sogar an, einmal den Unterricht in den Räumen im Rathaus abzuhalten.

Die beiden Flyer will Michaele Schmülling-Kosel den Pädagogen auf der Schulleiterkonferenz Ende April vorstellen. Die Schulen selbst, so ist es gedacht, sollen anschließend die Faltblätter in den Klassen verteilen.
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