Wenn die Heimat fremd wird

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Eschweiler. „Das Recht ströme wie Wasser!“ ist eine Misereor-Fastenaktion der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Eschweiler-Stolberg (KAB) überschrieben, die am Mittwoch, 9. März, im Pfarrheim St. Barbara an der Friedrichstraße 10 stattfindet. Ab 20 Uhr referiert Andris Gulbins.

Unter dem Leitwort stellt die Fastenaktion 2016 die Sorge für das Recht, für Gerechtigkeit und Menschenwürde am Beispiel des Landes Brasilien in den Mittelpunkt. Die Sorge um das gemeinsame Haus ist der Antrieb, sich gemeinsam den großen Zukunftsfragen zu stellen und an Lösungen mitzuarbeiten.

Eine der größten Ungerechtigkeiten ist die Schere zwischen Arm und Reich. Während die einen z.B. von der Ausbeutung der Natur profitieren, verlieren andere ihre Lebensgrundlage. So drohen bei Großprojekten wie Staudämmen Vertreibung, Umsiedlung und der Verlust der Heimat.

Mit dem Fasten-Leitwort „Das Recht ströme wie Wasser“ richtet Misereor das Augenmerk auf das, was wir Menschen in Brasilien und wir in Deutschland nur gemeinsam schaffen können: Gerechtigkeit. Der Referent stellt die Anliegen der Fastenaktion vor. Konkrete Lebenssituationen aus Brasilien werden auch übertragen auf die Lebenssituation bei uns. Es geht um die Frage welche (Grund-)Rechte Menschen in Brasilien und hier bei uns vorenthalten werden und welches Gerechtigkeitshandeln nötig und möglich ist. Weitere Infos bei Wilfried Königs, Telefon 27222.

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