Wenige Einsätze für die Sanitäter an Weiberfastnacht

Von: bütz
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Trotzen Wind und Wetter: Die Jecken schmücken sich mit aufwändigen Kostümen.
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Klein und Groß feiern gemeinsam Karenval beim Kinderzug in Eschweiler-Ost. Foto: B. Kloppt

Eischwiele. Der Straßenkarneval wurde pünktlich um 11.11 Uhr eröffnet und die Jecken und Narren zogen in ihren farbenfrohen Kostümen durch die Stadt.

Egal ob sie beim Jecke-Tön-Festival vor der Sparkasse ihre Lieblings-Bands anfeuerten, beim Kinderzug mitgingen oder dem Bühnenprogramm im „Lachenden Schpitaal“ gefolgt sind - überall wurde an Altweiberfastnacht ausgelassen gefeiert.

Das Wetter, dass am Donnerstag nicht mitspielt hat, konnte eingefleischten Karnevalisten nicht von der traditionellen Feierei abhalten. Mit Schirmen und Regenschutz bewaffnet, zogen die Schaaren zum Rathaus und durch die Innenstadt.

Dort, wo viele Menschen ausgelassen feiern und häufig Alkohol im Spiel ist, sind auch die Eschweiler Einsatzkräfte nicht weit.

Deutlich weniger Einsätze

„Es ging deutlich friedlicher zu, als im letzten Jahr“, sagt der Leiter der Eschweiler Feuerwehr, Axel Johnen. Beim Jecke-Tön-Festival auf der Marienstraße habe es keinen einzigen Einsatz gegeben, trotz der 800 feiernden Jecken.

Auch am Markt gab es bis 14 Uhr keinen Einsatz für die Sanitätsdienste. „Erst ab 14.30 Uhr mussten wir acht Menschen wegen übermäßigen Alkoholkonsums ins Krankenhaus transportieren“, sagt Axel Johnen. Es handle sich dabei überwiegend um Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren. Im Vergleich dazu waren an Altweiberfastnacht 2016 19 Einsätze bei der Feuerwehr verzeichnet.

Zwar habe es am Markt auch einige kleinere Schlägereien gegeben, die von der Polizei geklärt werden mussten, „allerdings liegt der Hauptgrund für die Transporte ins Krankenhaus nicht bei daher rührenden Verletzungen, sondern am überhöhten Alkoholverzehr, der in einigen Fällen auch zu Stürzen geführt hat“, erklärt Johnen weiter. Der Leiter der Feuerwehr vermutet, dass aufgrund der angesagten Wetterwarnungen weniger Menschen an Altweiberfastnacht auf den Straßen Eschweilers unterwegs waren, als im Vorjahr.

Sturm bereitet Sorgen

„Ab 16.30 Uhr hat der Wind angezogen, und in der gesamten Städteregion gibt es Sturmeinsätze“, erklärt Axel Johnen besorgt. Bis 18.15 Uhr musste die Feuerwehr gleich dreimal ausrücken, um umgestürzte Bäume und herabfallende Dachziegeln zu sichern.

Verletzt wurde dabei allerdings niemand. „Die Orkanböen sollen ab 19.30 Uhr eintreffen, weshalb wir von vielen weiteren Sturmeinsätzen rechnen“, sagt Axel Johnen. „Karnevalseinsätze wird es heute eher nicht mehr geben.“

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