Weisweilers Wehr kann nicht nur grillen

Von: scl
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Stolze Truppe: Ein Teil der freiwilligen Feuerwehr beim Tag der offenen Tür. Foto: Samira Claßen

Eschweiler. Schon von weitem sieht man die Löschfahrzeuge der Feuerwehr vor der Feuerwache Weisweiler. Doch es gibt keinen Brand zu löschen. Grund für die Präsenz der bereitgestellten Fahrzeuge, war am Samstag der Tag der offenen Tür der freiwilligen Feuerwehr in Weisweiler vom Löschzug 41.

Insgesamt gibt es vier Einsatzabschnitte in Weisweiler mit jeweils zwei Löschzügen. Daher der Name Löschzug 41, die vier steht für den vierten Einsatzabschnitt und die eins für den ersten Löschzug.

Die freiwillige Feuerwehr hat viel zutun. Sie unterstützt tatkräftig die Hauptamtliche Feuerwehr in Eschweiler, außerdem die Feuerwehr in Inden-Altdorf mit ihrer 30 Meter langen Drehleiter. „Der Löschzug 41 hat etwa 70 Einsätze durchschnittlich im Jahr“, so Thomas Ritter, Zugführer des Einsatzgebietes. „Wir haben 32 aktive Mitglieder hier beim Löschzug, und zwölf Jugendliche, die bei Einsätzen noch nicht dabei sein können.“ Die Jugendlichen der freiwilligen Feuerwehr sind im Alter von zehn bis achtzehn Jahren bei der Jugendfeuerwehr und kommen dann in die aktive Gruppe. „Wir suchen immer noch Nachwuchs. Es ist nicht wichtig wie alt man ist. Außerdem gibt es auch Mädchen bei uns in der Jugendgruppe, es ist also nicht nur für Jungen oder Männer geeignet.“

Die freiwillige Feuerwehr gibt es seit dem Jahr 1900 und seit 32 Jahren findet jeden dritten Samstag im September der Tag der offenen Tür statt, wo die Möglichkeit besteht, sich die Löschfahrzeuge anzuschauen und sich für die freiwillige Feuerwehr des Löschzugs 41 anzumelden. Jedes Mitglied ist ehrenamtlich dabei, jeder der aktiven Feuerwehrleute arbeitet auch außerhalb. Unter anderem arbeitet Thomas Ritter außerhalb des Löschzugs bei der Berufsfeuerwehr Köln. Er ist seit 1983 bei der freiwilligen Feuerwehr Weisweiler eingetragen und seit 1995 der Zugführer.

Die freiwillige Feuerwehr ist rund um die Uhr erreichbar, genau wie die Hauptamtliche Feuerwehr. Sie arbeiten stets zusammen und werden gleichzeitig bei einem Unfall alarmiert. Dies geschieht über einen Digitalmelder oder übers Handy. Jeder der bereit ist, meldet sich dann bei der Feuerwache und fährt zum Einsatzort. Wie viele Löschfahrzeuge und Einsatzkräfte gebraucht werden, entscheidet die Alarmstufe des Einsatzes. Insgesamt gibt es 30 Alarmstichworte, von einem einfachen Mülleimerbrand bis hin zu einem Industriebrand.

Durch die freiwillige Feuerwehr bekommen Jugendliche einen sehr guten Eindruck vom Leben eines Feuerwehrmanns und lernen außerdem das Arbeiten im Team und als Gruppe.

Beim Tag der Feuerwehr am Samstag wurde von den Freunden, Verwandten und den Familien der Feuerwehrleute einiges an Unterhaltung angeboten. Unter anderem wurden die Kinder geschminkt, eine Hüpfburg angeboten, drei der vier Löschfahrzeuge ausgestellt und ab achtzehn Uhr spielte dort die Live-Band „The Surprise“. Es gab außerdem einen Bierwagen, Kaffee und Kuchen, Pommes, Getränke, eine Cocktailbar und Deftiges vom Grill.

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