Weisweiler Schwimmverein stärkt in der Eifel seinen Teamgeist

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Spiel und Spaß: Die Wasserfreunde Weisweiler zu Besuch in der Eifel.

Eschweiler. Gute sportliche Leistung entwickelt sich besser im Team. Diesen Gedanken haben die Wasserfreunde Weisweiler ernst genommen und sind ein Wochenende weggefahren, um eben diesen Teamgeist zu schärfen.

Ziel war das Jugendgästehaus Dalbenden in Urft. Die 16 Schwimmer machten sich unter der Aufsicht von Kirsten Luft, Nadine Graf und Stephan Löhmann, auf. Das Jugendgästehaus liegt im Nationalpark Eifel umgeben von einer wunderschönen Waldlandschaft.

Kein Schlaf zur Geisterstunde

Nach der Ankunft wurde die zum Jugendgästehaus gehörige Sporthalle in Beschlag genommen. Anstelle von schwimmen waren nun Ball-, Mannschafts- und Geschicklichkeitsspiele angesagt. Dies nutzten die Kinder und Betreuer ausgiebig. Die Laune war auf dem Höhepunkt, und auch zur Geisterstunde war noch nicht an Schlaf zu denken.

Am nächsten Morgen stand dann eine Waldrallye unter fachkundiger Anleitung einer Naturpädagogin auf dem Programm. Ausgerüstet mit Kompass, Karten und Wegbeschreibung ging es in zwei Gruppen quer durch den Wald. Ziel war es, bestimmte Aufgaben zu erledigen und einen ganz bestimmten Treffpunkt zu erreichen. Dieser ließ sich allerdings nur mit vereinten, aber arbeitsteiligen Kräften innerhalb der Gruppe finden. Die Naturpädagogin war von den Leistungen der jungen Sportler angetan.

Selbstverständlich darf auch eine Nachtwanderung nicht fehlen. Diese wurde wiederum begleitet und geführt von der Naturpädagogin. Damit die Augen im Dunkeln mehr und weiter sehen können, ging es bewusst ohne Taschenlampe in den Wald. Abwechselnd wurden den Kindern die Augen verbunden. Andere mussten diese dann führen. Hier hieß es also, sich „blind” auf den Anderen zu verlassen. Ein Spiel, das neben viel Gelächter, das Vertrauen untereinander stärkte.

Spannend und unheimlich

Begeistert waren die Kinder vom anschließenden Versteckspiel im Dunkeln. Schon nach wenigen Metern waren die Kinder nicht mehr zu erkennen. Dies erschwerte das Wiederfinden für die Sucher ungemein. Spannend und unheimlich war dann auch die Begehung einer Strecke durch einen dichten Baumbewuchs nur beleuchtet durch vereinzelten Kerzen am Boden. Es war ein tolles Erlebnis. Nach diesem aufregenden und anstrengenden Tag verlief die zweite Nacht vollkommen ruhig.

Am Sonntag stand vor der Heimreise noch die Besichtigung einer alten römischen Wasserleitung auf dem Programm. Abschnittsweise konnten die Kinder sie auf „allen Vieren” erkunden.

Der anschließende, positive Rückblick der Kinder, war für die Betreuer und den Verein eine tolle Bestätigung für das Programm.
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