Weisweiler ist neuer Stadtmeister

Von: Tobias Röber und Andreas Röchter
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Verdienter Stadtmeister: Fortuna Weisweiler besiegte am Sonntag im Endspiel Rhenania Eschweiler und sichert sich den Titel. Im Vorjahr hatte die Mannschaft das Endspiel noch verloren. Foto: Andreas Röchter, Tobias Röber
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Stumpfes Geläuf: Immer wieder hatten die Spieler beim Finale am Sonntag mit dem Rasen zu kämpfen. Foto: Andreas Röchter, Tobias Röber

Eschweiler-Dürwiß. „Die Nummer eins, die Nummer eins, die Nummer eins der Stadt sind wir.“ Lauthals sangen die Spieler der Weisweiler Fortuna am Sonntagabend um kurz vor 20 Uhr auf dem Rasen des Dürwisser Sportparks am See.

Wenige Sekunden zuvor hatten sie das Finale der 26. Auflage der Fußball-Stadtmeisterschaft mit 3:0 gegen Rhenania Eschweiler für sich entschieden.

Die Fortuna, die im Vorjahr bei der Heim-Stadtmeisterschaft den Titel verpasst hatte (Niederlage gegen den SC Berger Preuß), wurde ihrer Favoritenrolle gerade zu Beginn gerecht. Der A-Ligist spielte gegen Aufsteiger in die Kreisliga B schnell nach vorne und hatte in der 7. Minute die große Chance zur Führung. Nach einem langen Ball war Stefan Filster durch, kam jedoch nicht zum Abschluss. Sein Teamkollege Rudi da Silva schnappte sich den Ball und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Rachid Zerouali trat an – und Rhenania-Torhüter Mike Jandeleit parierte den schwach geschossenen Elfmeter.

Die Fortuna ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Sieben Minuten später war Jandeleit machtlos und der Ball zappelte im Netz. Nach einem langen Ball von Mustafa Selmani war Stefan Filster erneut durch, kam jedoch wieder nicht zum Abschluss. Radouane Khidous schnappte sich den Ball und verwandelte zum 1:0 für die Fortuna.

Nur eine Minute später zog Khidous erneut ab, verfehlte jedoch deutlich. Von der Rhenania war bis zu diesem Zeitpunkt offensiv noch nichts zu sehen. Auch die nächsten Torgelegenheiten gehörten dem A-Ligisten, der jedoch auch nicht mehr als genug tat. Rachid Zerouali und erneut Radouane Khidous ließen weitere Chancen liegen.

Auf der anderen Seite wurde es erstmals nach einer halben Stunde gefährlich. Zunächst segelte ein langer freistoß in Richtung Weisweiler Tor und sorgte für ein wenig Gefahr, dann flankte Jannik Özgen butterweich in den Strafraum, wo Anass Belkouteb jedoch zu überhastet abschloss. Fortunas Torwart Oliver Paliwoda musste nicht eingreifen. In der 38. Minute das nächste Ausrufezeichen der Elf von der Pumpe. Michael Wieczorek zog ab, zielte jedoch aus 20 Metern ein wenig zu hoch.

Der nächste Aufreger

Den nächsten Aufreger gab es kurz nach dem Wiederanpfiff. Radouane Khidous drehte sich geschickt um einen Gegenspieler und wurde an der Strafraumgrenze gefoult. Die Pfeife von Schiedsrichter Michael Herpers, der mit der meist fairen Begegnung wenig Mühe hatte, blieb jedoch stumm. Die Rhenania investierte fortan mehr ins Spiel. Dennis Bündgens kam zu zwei guten Gelegenheiten, scheiterte jedoch zweimal an Oliver Paliwoda. In der Folge wurde das Spiel ein wenig ruppiger, ehe in der 69. Minute die Vorentscheidung fiel. Rachid Zerouali trat einen Freistoß maßgenau in den Rhenania-Strafraum, wo er mit Resit Yilmaz einen Abnehmer fand, der zum 2:0 einschob.

Der Drops ist gelutscht

Der Widerstand der Rhenania war da gebrochen, die Fortuna verpasste es, den Sack früher zuzumachen. So spielte Stefan Filster Radouane Khidous frei, der ebenso verpasste wie kurz darauf Filster selbst nach einer schönen Einzelaktion.

Ein Traumtor brachte dann die Entscheidung. Radouane Khidous nahm am linken Strafraum Eck Maß und zirkelte den Ball butterweich in den rechten Torwinkel. Spätestens da war der Drops gelutscht. Die letzte Chance der Partie gehörte Rachid Zerouali, der knapp verzog. Damit sicherte sich Fortuna Weisweiler zum vierten Mal den Titel bei der Feldfußball-Stadtmeisterschaft, die auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse gesponsert wurde.

Zuvor hatte sich der SC Berger Preuß den 3. Platz gesichert – mit einem mühevoll erspielten 2:0-Erfolg gegen Gastgeber Germania Dürwiß. Lange schaffte es C-Ligist Dürwiß gegen den Aufsteiger in die Kreisliga A, die Null zu halten. So dauerte es bis zur 88. Minute, ehe Thimo Grubert das 1:0 erzielte. Der Berger Preuß ließ kurz danach zwei Großchancen liegen, in der Nachspielzeit machte dann Michael Kleemann den Deckel drauf.

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