Weisweiler Frösche setzen zu Höchstsprüngen an

Von: jw
Letzte Aktualisierung:
7741208.jpg
Der Frontmann der Domstürmer heizte den Gästen in der Weisweiler Festhalle mächtig ein: Micky Nauber. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler-Weisweiler. Das Tanzkorps Höppe Kroetsch der KG Lätitia Blaue Funken Weisweiler feierte am Freitagabend sein 20- jähriges Bestehen. Und die Formation hatten viel zu bieten.

Das Trompeterkorps der Eefelkank, die Coverband Unlimited und die Domstürmer sorgten für mächtig Stimmung in der Weisweiler Festhalle.

Blick auf die Entstehung

Der Abend begann vielversprechend. Schon vor der eigentlichen Einlasszeit standen vor der Festhalle viele Menschen, die sich diesen Abend nicht entgehen lassen wollten. Marcel Römer, der Präsident der Weisweiler KG, übernahm die Moderation und begann seine Ansprache mit der Entstehungsgeschichte der Höppe Kroetsch.

Im März 1994 kamen einige in den späten Abendstunden auf die Idee, dass man in Eschweiler „tänzerisch etwas Neues machen will, was es zu der Zeit noch nicht gab“. Als dieser Grundgedanke stand, hatte man auch schnell einige Leute zusammen – nur wusste man damals noch nicht so recht, wie man es richtig anpacken sollte. Vor 20 Jahren war schon Heinz-Peter Mietzen Leiter dieser Gruppe und ist dieses heute noch. Allerdings unterstützt ihn inzwischen Markus Endryk.

Der erste musikalische Akteur auf der Bühne war das Trompeterkorps Eefelkank aus Hastenrath. Die Musiker brachten beste Stimmung in den bereits gefüllten Saal und legte eine tolle Show mit einstudierter Choreographie hin. Das Hastenrather Korps hatte vor kurzem auch Grund zu feiern, schließlich besteht es seit 55 Jahren.

Nach den Trompetenklängen nutzten viele Vereinsvertreter die Gelegenheit, den Höppe Kroetsch zu gratulieren. Vera Radermacher, seit 2002 Trainerin der Höppe Kroetsch, berichtete von ihren Erfahrungen: „Im Tanz überwinden wir die Schwerkraft.“ Sie erzählte von ihren Anfängen im Verein. Am Anfang sei es alles andere als leicht gewesen, denn bei vielen habe die Skepsis überwogen. Sie bedankte sich bei allen Tänzern: „Ich bin sehr stolz auf euch!“ Für einige Zuschauer hatte sie noch einen humorvollen Satz bereit: „Beim Tanzen gibt es keine Fehler, nur Variationen.“

Anschließend gab sie das Mikrofon an ihre Co-Trainerin Pia Kolvenbach weiter, die den großen Zusammenhalt der Gruppe hervorhob. „Die ersten Jahre der Höppe Kroetsch waren sehr turbulent, da es oftmals einen Trainerwechsel gab, doch mit Vera Radermacher wurde die Gruppe immer mehr zu Fröschen“, sagte sie.

Nachdem der offizielle Teil des Abends beendet war, war Party in der Weisweiler Festhalle angesagt. Die Coverband Unlimited brachte die vielen Menschen zum Singen und zum Tanzen. Der Höhepunkt des Abends war schließlich das Gastspiel der Domstürmer. Die Jungs mit Frontmann Micky Nauber hatten natürlich ihre Hits mit im Gepäck und bezogen das Publikum immer wieder mit ein. Sie verteilten Freibier und zogen in Hippie-Perücken alle Blicke auf sich. Die Band und das Publikum hatten hörbar Spaß. Anschließend übernahm wieder Unlimited und rockte bis spät in die Nacht hinein.

Voll und ganz zufrieden

Markus Endryk von den Höppe Kroetsch war in jedem Fall begeistert von diesem Abend. Das Fest sei ein voller Erfolg gewesen, lautete sein Fazit. Außerdem freute er sich über die positive Resonanz der Gäste und darüber, dass viele befreundete Vereine nach Weisweiler gekommen waren.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert