Weihnachtskonzert in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Marien

Von: ran
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Abwechslungsreich: Vom „Halleluja“ aus Händels Meisterwerk „Messias“ über Weihnachtsklassiker wie „Morgen Kinder wird´s was geben“ und „Jingle Bells“ bis hin zum mitreißenden Zulu-Gesang reichte das Repertoire des Sechser-Unterstufenchors, der während des Weihnachtskonzerts der Bischöflichen Liebfrauenschule das Publikum in seinen Bann zog. Foto: Andreas Röchter
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Feierlich: Der Oberstufenchor „Chorrect“ der Bischöflichen Liebfrauenschule begeisterte während des Weihnachtskonzerts in der Pfarrkirche St. Marien unter anderem mit gefühlvollen Interpretationen von „Gentle voice“ und „Mary did you know“. Foto: Andreas Röchter
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Lud zum Träumen ein: Franziska Schüller gab während des Weihnachtskonzerts der Bischöflichen Liebfrauenschule Gabriel Faurés „Fantasy“ an der Querflöte auf beeindruckende Weise wieder. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Außergewöhnliche Momente gab es während des abwechslungsreichen Weihnachtskonzerts der Bischöflichen Liebfrauenschule in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Marien zuhauf: Ruhige und besinnliche Klänge standen immer wieder im Wechsel mit heiteren und temperamentvollen Tönen.

 Deutsch- und englischsprachige Weihnachtsklassiker kamen genauso zu ihrem Recht wie afrikanische und südamerikanische Gesänge und Choräle.

Darüber hinaus beeindruckten Instrumentalsolisten das Publikum. Und einige sorgfältig vorgetragene Weihnachtsgedichte taten das Übrige, um allen Konzertteilnehmern und -zuhörern unter dem Motto „The very best time of the year“ das Gefühl nahezubringen, gerade die schönste Zeit des Jahres zu erleben.

„Es ist sehr schön, hier zu Beginn unseres Konzerts in einem wirklich vollen Gotteshaus zu stehen. Dies ist für die Schüler eine große Motivation, ihr Bestes zu geben“, begrüßte Lehrer Ralf Repohl, dem gemeinsam mit Professor Michael Hoppe und Bernd Schmitz die Gesamtleitung des Konzerts oblag, die zahlreichen Zuhörer. „Wir möchten ihnen in der folgenden Stunde vor allem besinnliche Momente schenken und ihnen die Gelegenheit geben, individuelle Gedanken zum Weihnachtsfest zu entwickeln“, so der Leiter des 6er-Unterstufenchors, der mit nichts geringerem als dem „Halleluja“ aus Georg Friedrich Händels Meisterwerk „Messias“ das Konzert eröffnete und im weiteren Verlauf einerseits Weihnachtsklassiker wie „Morgen Kinder wird‘s was geben“, „Santa Claus is coming to town“ und „Jingle Bells“, andererseits den traditionellen südafrikanischen Zulu-Gesang „We are marching“ mit hörbarer Lust intonierte.

Da wollte und konnte der Oberstufenchor „Chorrect“ selbstverständlich nicht nachstehen: Mit unter anderem „Gentle voice“ und „Mary did you know“ wussten die Jugendlichen das Publikum zu überzeugen.

Großartige Farbtupfer setzten die Instrumentalsolisten: Laura Thülen faszinierte an der Violine mit dem „Adagio“ aus dem Concerto Nr. 2 von Friedrich Seitz, Jakob Schmetz bereitete den Zuhörern an der Trompete mit „The first Nowell“ Gänsehautmomente und Querflötistin Franziska Schüller lud alle Konzertgäste mit Gabriel Faurés „Fantasy“ zum Träumen ein. In eine vollkommen andere Ton- und Melodienwelt entführte der „Klangworkshop“ mit Paula Cremers, Anna Vogts, Marvin Moers (alle Gesang), Maximilian Esser (Gitarre) und Bernd Schmitz (Boombox und Ukulele), der das „Gloria“ aus der „Misa Criolla“ des argentinischen Komponisten Ariel Ramirez temperamentvoll mitreißend interpretierte.

Wunderbar stille Momente bereitete Lehrerin Susanne Lipps dem Auditorium, als sie Theodor Storms alten Gesellen „Knecht Ruprecht“, Joseph von Eichendorffs „Weihnachten“ sowie als bayrisches Volksgut „den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den knusprigen Bratapfel“ gefühlvoll zitierte.

Mit dem vom Unter- und Oberstufenchor in Begleitung von Lehrerin Barbara Lietz an der Querflöte gemeinsam gesungenen Lied „The very best time of the year“ fand ein Weihnachtskonzert seinen würdigen Abschluss, das eine Stunde wie im Flug vergehen und die Zuhörer bestens auf den Sinn des Weihnachtsfestes eingestimmt den Heimweg antreten ließ.

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