Eschweiler - Weihnachtsbeleuchtung: An der Inde glüht noch die gute alte Birne

Weihnachtsbeleuchtung: An der Inde glüht noch die gute alte Birne

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„Und es werde Licht!”: Mitarbeiter von Elektro Strauch installieren in diesen Tagen die Lichterketten in der Fußgängerzone. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Genauer gesagt: Tausende Lichter brennen. Nach der Sanierung der Fußgängerzonen erstrahlen sowohl Graben-, Neu- als auch Englerthstraße erstmals wieder alle im vorweihnachtlichen Licht.

Seit dem Beginn der Innenstadtsanierung Anfang 2006 ist es das erste Mal, dass die drei Haupteinkaufsstraßen wieder im vollen 15- bis 25-Watt-Charme erstrahlen. Trotzdem weiß der Vorsitzende des Citymanagement-Vereins Klaus-Dieter Bartholomy, dass die letzte Stunde der Glühbirne bald geschlagen hat.

Gut 40 große Lichterketten hängen derzeit über der Englerth-, Neu- und Grabenstraße. Und wie siehts aus mit den Plänen zur Umrüstung? „Wir befinden uns bereits in Gesprächen”, haben sich sowohl der Citymanagement-Verein als auch einzelne Händlergruppen bereits mit dem Thema beschäftigt und Lichterketten-Kataloge gewälzt. Das Problem: Würde man alle Schwünge in der Fußgängerzone austauschen, müsste man dafür über 30.000 Euro berappen. Denn mit mindestens 600 Euro schlägt eine energiesparende Kette zu Buche.

Bei den gut 30.000 Euro wäre das Equipment für Marienstraße und den Bereich Markt noch gar nicht mit eingerechnet. „Am Ende kommt man da schnell auf 60- bis 70000 Euro”, wissen Bartholomy & Co., dass eine Hauruck-Umrüstung wohl kaum zu finanzieren ist. Daher soll es in den kommenden Jahren möglichst Stück für Stück gemacht werden.

Mit Energiesparlampen kann man bis zu 75 Prozent der bisherigen Stromkosten einsparen. Aus diesem Grund sollen die herkömmlichen Lampen bis 2012 aus dem Handel verschwinden. Ob danach die Glühbirnen-Lager noch lange für althergebrachte Lichterketten reichen, ist fraglich.
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