Eschweiler - Weihnachtsbasar mit Musik, Tanzdarbietungen und Spenden für Bedürftige

Weihnachtsbasar mit Musik, Tanzdarbietungen und Spenden für Bedürftige

Von: kaba
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Mit Liebe gebacken und gebastelt hatten die Schülerinnen und Schüler der 5c. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Wenn es nach Keksen und Glühwein duftet, Musik durch die Gänge klingt und überall ein geschäftiges Treiben herrscht, dann öffnet die Bischöfliche Liebfrauenschule ihre Türen wie in jedem Jahr für den traditionellen Weihnachtsbasar.

Auch in diesem Jahr hatten sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern und den Eltern große Mühe gegeben. „Viele Klassen haben an einigen Nachmittagen gemeinsam mit den Eltern hier gebastelt und alles vorbereitet“, berichteten Thomas Wurm und der kommissarische Schulleiter Carsten Gier.

Musikalische Klassiker

Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Die Rentierlutscher der 5d waren eine nette Geschenkidee und auch der Holzweihnachtsschmuck der 5b wurde bewundert. Die 7b verkaufte stimmungsvolle Teelichter und in der 6c waren die selbstgebastelten Holzeulen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. „Die 7d hat sogar an einem Nachmittag selbst Seife hergestellt“, erinnerte sich Thomas Wurm und auch diese fand großen Anklang.

In der 5c gab es neben mit Liebe gebackenen und verzierten Muffins und Cakepops sowie Weihnachtsdeko noch eine ganz besondere Überraschung für die Gäste. So gaben zwei Schüler mit der Gitarre als Duett verschiedene Weihnachtsklassiker zum Besten. Auch in anderen Klassen erklang selbstgespielte Weihnachtsmusik. Am frühen Nachmittag gab es zudem einen Auftritt des Gymnastik-Tanz-Kurses der Q2. Gemeinsam mit Lehrerin Kristina Gäb hatten die Jugendlichen einen überzeugenden, emotionalen Contemporary einstudiert, mit dem sie das Publikum begeisterten.

„Wir haben dieses Jahr den kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof erweitert“, erklärte Carsten Gier und bei trockenem und kaltem, also „perfektem Weihnachtsbasarwetter“, fanden die Gäste dort alles, was das Herz begehrte. Aber auch ein weiterer Stand hatte sein Zelt nahe dem Weihnachtsmarkt aufgebaut und freute sich über großen Zulauf: Unter einem roten Pavillon standen Sahan Zaffer und Melissa Steinz vom Rheinischen Verein für Katholische Arbeiterkolonien Spectrum, die alte Fahrräder sammeln, die dann repariert und etwa im Rahmen des Projekts „Ein Rad für Moshi“ Flüchtlingen oder Grundschulen zur Verfügung gestellt werden. Den Kontakt hatte Ralf Salber hergestellt und so mit dazu beigetragen, dass insgesamt 15 Räder an diesem Nachmittag den Weg in die Schule fanden.

„Wir sind mit dem gesamten Basar rundum zufrieden. Es herrscht wieder eine unglaublich tolle Atmosphäre, es sind viele Leute gekommen und es gibt eine gute Resonanz“, erklärten Thomas Wurm und Carsten Gier und auch der ehemalige Schulleiter Bert Schopen war begeistert. Die Einnahmen, die an diesem Nachmittag zusammenkamen, spendet die Schule traditionell an regionale und überregionale Organisationen. Ein Teil der Einnahmen geht an die Initiative „Viva con Aqua“, die sich dafür einsetzt, dass die Menschen zum Beispiel in Indien und Äthiopien Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen.

Ein anderer Teil des Geldes wird der Initiative Ando zur Verfügung gestellt, die bereits im vergangenen Jahr von der Liebfrauenschule bedacht wurde und von diesem Geld einen Brunnen für die Kinderkrankenstation gebaut hat. Schließlich erhalten auch der Ambulante Hospizdienst Eschweiler/Stolberg und die Aktion Lichtblicke einen Teil der Einnahmen des Weihnachtsbasars.

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