Eschweiler - Weihnachtliches im Hospital-Foyer

Weihnachtliches im Hospital-Foyer

Von: zsa
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Marlene Schauff und Elisabeth Koch (v.l.) vom Förderverein beraten eine Basarbesucherin zu selbstgestrickten Mützen. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. Er ist seit über 20 Jahren eine feste Institution in Eschweiler und nicht mehr aus der Adventszeit wegzudenken: der Weihnachtsbasar des Fördervereins „Regionaler Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler“ zugunsten krebskranker Menschen.

Zum 22. Mal findet der Basar im St.-Antonius-Hospital statt. Noch bis einschließlich Dienstag kann man dort ein passendes Geschenk für Weihnachten finden. Bereits seit Monaten strickten, häkelten, bastelten und gestalteten die fleißigen Frauen und auch zwei Männer rund um Koordinatorin Marianne Beym.

Die rund 25 Ehrenamtler der Klinik für Hämatologie und Onkologie treffen sich zwei Mal im Monat, um für den alljährlich stattfindenden Basar und weitere Veranstaltungen ein reichhaltiges Angebot auf die Beine zu stellen. Zusätzlich zu den Arbeiten der Mitglieder erhält der Förderverein auch seit Jahren von einigen Bürgern Unterstützung, indem diese Selbstgebasteltes oder Selbstgebackenes für den Basar spenden.

Neben selbstgemachten Adventskränzen und -gestecken, selbstgestrickten Socken und Mützen, liebevoll erstellten Stick- und Häkelarbeiten wurden auf dem Weihnachtsbasar auch Holzspielzeug, Krippen und vieles mehr angeboten.

Was nicht komplett selbst hergestellt wurde, haben die Mitglieder des Förderkreises dafür liebevoll und individuell verziert, so zum Beispiel große Stumpenkerzen oder Dekoartikel wie ein Holzelch. Für das leibliche Wohl konnten zum einen selbstgemachte Marmeladen und Liköre als auch Weihnachtsplätzchen erstanden werden. Zum anderen lud das Basarcafe im Foyer zu selbstgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee ein.

Der Erlös des Weihnachtsbasars kommt wie immer den Patienten der Klinik für Hämatologie/Onkologie zugute. Wie in den vergangenen Jahren auch, soll dieses Mal ein weiteres Sportgerät aus dem Sportraum der Onkologie, das bisher nur geliehen war, für die Patienten gekauft werden. Marianne Beym ist sich sicher, dass dies auch möglich sein wird. Schließlich brachte der Weihnachtsbasar in den letzten Jahren bis zu 13.500 Euro ein.

„Wir haben damals mit einem Erlös von 500 DM angefangen. Als wir dann die ersten 10.000 Euro eingenommen hatten, dachte ich, das kann doch nicht wahr sein“, resümiert Marianne Beym den konstanten Erfolg des Basars. So freut sie sich zusammen mit den anderen fleißigen Helfern auch dieses Jahr über regen Besuch des Weihnachtsbasars. Dieser ist noch bis einschließlich Dienstag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr in der Eingangshalle des Hospitals geöffnet.

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