Wegen Lärm: SPD fordert Tempolimit auf der Autobahn 4

Von: pan
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Eschweiler. Der Lärm auf der Autobahn 4 ruft die Sozialdemokraten auf den Plan: In einem Schreiben an den Landesbetrieb Straßen.NRW fordert die SPD-Fraktion, dass weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die Belastung für die Menschen zu senken.

Auch ein Tempolimit kommt für die Genossen kurzfristig in Frage – wenn es sinnvoll sei. „Nach wie vor kommt es im Stadtgebiet Eschweiler zu erheblichen Lärmbelästigungen durch den Fahrzeugverkehr auf der Bundesautobahn A4“, heißt es in dem Schreiben. Bereits im Jahr 2009 hatte die SPD-Fraktion den Bürgermeister Rudi Bertram angeschrieben mit der Bitte, sich beim Landesbetrieb Straßen.NRW zum einen für Lärmschutzmaßnahmen und zum anderen auch für eine weitere Verminderung der Höchstgeschwindigkeit einzusetzen.

Was auf dieses Schreiben folgte: „Es wurde an der Anschlussstelle Eschweiler-West eine Deckenreparatur durchgeführt und Flüsterasphalt eingebaut.“ Allerdings will sich die SPD-Fraktion damit nicht zufrieden geben.

Nicht ausreichend

Angesichts der nach wie vor anhaltenden Lärmbelästigung für die Anwohner halte man diese Maßnahme für nicht ausreichend, teilt die Fraktion mit. „Nach wie vor leiden viele Anwohner unter der Lärmbelästigung durch den vermehrt angestiegenen Kraftfahrzeugverkehr auf der A4. Sei es, dass man nachts keine Fenster auflassen kann; sei es, dass man tagsüber im eigenen Garten nicht zur Ruhe kommt“, heißt es in dem Schreiben. Besonders die Eschweiler Stadtteile Röhe, Mitte, Ost und Dürwiß seien betroffen.

Die SPD-Fraktion bittet den Landesbetrieb Straßen.NRW um erneute Prüfung aller geeigneten Maßnahmen, die diese Lärmbelastung kurz- und mittelfristig senken könnten. Sollte die Option „Verminderung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit“ hier sinnvoll sein, solle eine solche Begrenzung kurzfristig erfolgen.

Zudem erbittet die Fraktion Informationen, an welchen Stellen momentan Flüsterasphalt eingebracht wurde.

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