Wassersportler sorgen für Umsatzplus

Von: cro
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Der Blausteinsee soll für Wassersportler noch attraktiver werden. Neben einem neuen Einstieg für Taucher wollen die Segler ihre Pläne umsetzen, ein Vereinsheim zu bauen. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Nachdem der Umsatz mit dem Tauchgeschäft für die Blausteinsee-GmbH jahrelang auf Tiefgang war, sind die Einnahmen 2015 im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. Wenn auch nur gering: 31.856 Euro spülte der Verkauf von Tages- und Jahreskarten in die Kassen, im Jahr zuvor waren es noch 29.633,50 Euro.

Zufrieden sei man mit den Zahlen selbstverständlich nicht, sagt Heinz Rehahn, der Kaufmännische Prokurist der Blaustein-See GmbH. 2006 lag der Umsatz noch bei 121.257,50 Euro. Im vergangenen Jahr wurden am See 2006 Tageskarten (2014: 2061) verkauft, die 17.051 Euro einbrachten. Hinzu kamen – mit vollem Preis und vergünstigt – 195 Jahreskarten (2014: 157), die sich auf 14.805 Euro summierten. „Wir gehen aber davon aus, dass wieder mehr Taucher kommen werden“, sagt Rehahn weiter.

Wer sich auf manche Aussagen in Taucherforen verlässt, der könnte Rehahns Optimismus für mehr Betrieb in Eschweilers Norden teilen. Ein Taucher, der im Oktober mehrmals während seiner Ausbildungen im Blausteinsee unter Wasser ging, schrieb beispielsweise: „Mein Eindruck ist, dass der Blaustein-See sich wieder zum Positiven entwickelt.“ Die seit geraumer Zeit neue Parkplatzsituation unmittelbar am Wasser sei „vorbildlich“. Die Sicht im See bezeichnete der Taucher als „mittel bis gut“. Ein anderer Nutzer war im vergangenen Jahr der Meinung, dass der See „besser als sein Ruf“ sei.

Ein weiterer Nutzer äußerte sowohl Lob als auch Kritik: Im Mai sei er Jahre nach seinem letzten Tauchgang in Eschweiler „angenehm überrascht“ gewesen, wohingegen ihm an einem Tag im Spätsommer eine „braun-rote Brühe“ speziell in Ufernähe die Stimmung vermiest habe.

Hermann Gödde, der Geschäftsführer der Blausteinsee-GmbH, ist dieses Problem nur aus den Anfangsmonaten des vergangenen Jahres bekannt. Verantwortlich für schlechtere Wasserqualität an einigen Tagen seien manche der angeschlossenen Brunnen gewesen, die den See mit Trinkwasser speisen. Die Probleme seien aber längst behoben. „Ich habe im Sommer und den vergangenen Monaten nur sehr positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Gödde. Ein Taucher habe ihm gar gesagt, dass dieser froh wäre, wenn man in allen Seen auf 10 bis 15 Meter eine Sicht wie in Eschweiler hätte.

Heinz Rehahn betonte auch, dass Wasserqualität und Sicht immer schon gut gewesen und Äußerungen in den Taucherforen nicht immer wahr seien. Rehahn erklärt jedoch auch, dass sich die Sicht im Laufe der Jahre ändert, und dass eine noch bessere Situation wie vor einigen Jahren nicht mehr erreicht wird: „Rundherum hat die Bewaldung und daher das Laub zugenommen, und die Fischbestände sind relativ groß. Bei einem Gartenteich wird das Wasser nach einiger Zeit auch trüber“, sagt er.

Die gute Sicht im Wasser will Geschäftsführer Gödde freilich beibehalten und das Tauchen für Gäste noch attraktiver machen. Demnächst soll nämlich der Einstieg umgeplant werden. „Wir wollen wahrscheinlich Kies einbringen, damit die Taucher nicht mehr so viel am Ufer aufwirbeln“, sagt Gödde, „denn es dauert ja immer sehr lange, bis das Wasser sich beruhigt hat.“ Als darauffolgenden Schritt („perspektivisch“) nannte Gödde eine Plattform, die ins Wasser führt.

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