Eschweiler - Wasserschaden: Land unter in der neuen Kita

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Wasserschaden: Land unter in der neuen Kita

Von: pan
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Sollte Ende des Monats seiner Bestimmung übergeben werden: die neue Kindertagesstätte in Dürwiß. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Die neue Kindertagesstätte in Dürwiß sollte ihre Pforten in wenigen Wochen öffnen, doch der Start verzögert sich. Denn nun sind die Planungen der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen: Am Dienstag meldete die Stadtverwaltung, dass zwischen dem 29. September und dem 4. Oktober ein so erheblicher Wasserschaden entstanden sei, dass eine „mehrmonatige Sanierung zu erwarten sei.

„Die Betreuung der Kinder soll in anderen Einrichtungen sichergestellt werden“, hieß es am Dienstag. Am Mittwoch sollen die Eltern informiert werden.

Die Inbetriebnahme der neuen, viergruppigen Kindertagesstätte auf dem Areal der ehemaligen Hauptschule Dürwiß an der Konrad-Adenauer-Straße war für den 23. Oktober vorgesehen. Die Kita, für die 70 Kinder zum laufenden Kitajahr gemeldet sind, wird in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt geführt, die in dem Ort auch die Kita „Villa Regenbogen“ und das Familienzentrum „Der kleiner Prinz“ betreut. Erstere soll aufgegeben werden, wenn die neue Kita in Betrieb geht.

Gutachter vor Ort

Was genau passiert ist, wird aktuell von Gutachtern untersucht. Fest steht der Zeitraum, in dem der „erhebliche Wasserschaden“ entstanden ist. In der Stadtverwaltung geht man davon aus , dass „mindestens von einem notwendigen Ausbau der Bodenbeläge und des Estrichs auszugehen“ ist. „Dadurch wird der Termin zur Aufnahme des Betriebs der Kindertagesstätte deutlich nach hinten verschoben“, teilt Verwaltungssprecher René Costantini mit.

Zurzeit laufe – nicht zuletzt wegen der haftungsrechtlichen Klärung – die gutachterliche Überprüfung des Schadens sowie die Festlegung und Abstimmung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen. Aufgrund des Schadenbildes gehe man davon aus, dass mit einem mehrmonatigen Verzug in der Betriebsaufnahme zu rechnen sei.

Nicht nur auf der Baustelle arbeitet man darum unter Hochdruck: Mitarbeiter des Jugendamts Eschweiler sowie der Arbeiterwohlfahrt als Einrichtungsträger waren am Dienstag intensiv damit beschäftigt, für die Dauer der Sanierungsarbeiten eine Betreuung der für die Einrichtung angemeldeten 70 Kinder übergangsweise in anderen Räumlichkeiten und Kindertagesstätten sicherzustellen.

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