Wasserballerinnen ernten in Wuppertal eine Menge Beifall

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Eschweiler. Auf Einladung des Schwimmverbands NRW nahmen vier U13-Wasserballerinnen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler am 1. Edith-Seyfert-Turnier im Freibad Wuppertal-Neuenhof teil.

Das Turnier zur Sichtung und Förderung der weiblichen Wasserballjugend wurde erstmals im Gedenken an die kürzlich nach kurzer schwerer Krankheit verstorbene Edith Seyfert veranstaltet, die sich um den Damenwasserball auf Landes- wie auf Bundesebene verdient gemacht hat.

Oft als „Handball im Wasser“ bezeichnet, ist Wasserball eine körperlich anspruchsvolle Sportart, bei der man nicht nur keinen Boden unter den Füßen hat, sondern sich dabei auch im Körperkontakt gegen die gegnerischen Spieler durchsetzen muss. Trotzdem wirken Wasserballspieler oft, als würden sie über den Beckenboden laufen.

Die Eschweiler Delphine sind der einzige Verein, in dem in der Indestadt Wasserball gespielt wird. Vorbild besonders für die jungen Delphin-Wasserballerinnen ist Birgit Kempen, die in den 90er Jahren in der Wasserball-Bundesliga gespielt hat und viele Jahre Mitglied der deutschen Nationalmannschaft war.

Alle erzielen Treffer

Bei herrlichem Wetter und einer Wassertemperatur von 28 Grad wurde um 10 Uhr das erste Spiel angepfiffen. Die Delphin-Wasserballerinnen Frieda Johnen und Sophia Grunewald, beide Jahrgang 2003, sowie Nerea Münstermann, 2005 und Aurelie Münstermann, 2006, konnten von Beginn an mit starken schwimmerischen Leistungen und starker Präsenz auf dem Feld beeindrucken.

Gemeinsam mit Spielerinnen der Freien Schwimmer Duisburg wurde die Heimmannschaft des SV Wuppertal Neuenhof deutlich mit 12:0 geschlagen.

Die Mannschaftsbetreuerin aus Duisburg war denn auch voll des Lobes über ihre Patchwork-Mannschaft.

Im folgenden Spiel trafen die Eschweiler und Duisburger Spielerinnen auf eine Auswahl aus Essener, Kölner und Düsseldorfer Spielerinnen unter Mitwirkung mehrerer Kaderathletinnen. Hier mussten sich die Delphine klar mit 1:13 geschlagen geben, jedoch war es mit Frieda Johnen erneut eine Delphin-Wasserballerin, der der Ehrentreffer gelang.

Auch die andern Spielerinnen konnten sich im Verlauf des Turniers in die Torschützenliste eintragen und sorgten so für ein Ausrufezeichen der Eschweiler Delphine im Jugend-Damenwasserball.

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