Eschweiler - Wasserballer starten in die neue Saison

Wasserballer starten in die neue Saison

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Sind zum Saisonstart optimistisch: die Wasserballer der Eschweiler Delphine. Foto: Simon Münstermann

Eschweiler. Mit dem Beginn der Sommerferien schloss die Schwimmhalle Jahnstraße für die Schwimmvereine. Die Eschweiler Delphine genossen in dieser Zeit ihre verdiente Wettkampfpause, versuchten aber, sich im Freibad Dürwiß in den Abendstunden durch Laufen und – wenn der öffentliche Badebetrieb es zulässt – durch lockeres Schwimmtraining fit zu halten.

Da häufig Hochbetrieb im Freibad herrschte, bot der Beachvolleyballplatz eine willkommene Möglichkeit zur sportlichen Bewegung.

Seit Eröffnung des Platzes auf der Freibadwiese erfreut sich dieser stetig wachsender Beliebtheit und so sieht man an vielen Abenden Delphine gemeinsam mit anderen Badegästen pritschen und baggern, anstatt zu kraulen. „Wenn das so weiter geht, haben wir in einigen Jahren womöglich eine Volleyballabteilung“, scherzt der Technische Leiter, Simon Münstermann.

Die Wasserballer haben die diesjährigen Sommerferien besonders erfolgreich genutzt: So konnten die Herren mit Verstärkung durch Wasserballer der Nachbarstadt Stolberg beim Internationalen Wasserballturnier in Wuppertal-Neuenhof das Finale erreichen und belegten einen hervorragenden zweiten Platz. Torhüter Gennadi Sandakow war wie immer eine Bank und Centerspieler Sebastian Münstermann schockte im Eröffnungsspiel gegen den ETV Hamburg mit 4 schnellen Toren.

Die jungen Wasserballerinnen und Wasserballer veranstalteten zum Ende der Freibadsaison ein Zeltlager auf dem städtischen Zeltplatz neben dem Freibad und trugen ein Freundschaftsspiel gegen den Aachener Schwimmverein aus. Wider Erwarten spielte das Wetter mit und es blieb trocken, sogar die Sonne war mehrmals zu sehen.

Nachdem die gemischte Wasserballjugendmannschaft sich gegen die Aachener durch gezielte Fernschüsse von Frieda Johnen und Leon Beis wacker geschlagen hatte, beendeten die Wasserballherren die Freibadsaison endgültig mit einem Spiel gegen die befreundete Mannschaft der Sporthochschule Köln. In einer spannenden Partie, die von beiden Seiten fair und auf hohem Niveau geführt wurde, hatten die Delphine schließlich das Nachsehen und mussten sich den Kölnern knapp geschlagen geben.

Die Delphine zeigten dabei eine konzentrierte und engagierte Leistung, insbesondere zu diesem frühen Zeitpunkt der Saisonvorbereitung. „Wir müssen konditionell noch an uns arbeiten, aber die Motivation und Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend!“, zeigte sich Spielertrainer Lukas Gosciniak denn auch zufrieden.

In die neue Saison starten die Eschweiler Wasserballer nun auf Bezirksebene mit einer gemischten Jugend- und zwei Herrenmannschaften. Besonders stark engagiert sind die Delphin-Wasserballer zurzeit im Damen- und Jugendbereich. Erstmals in der Vereinsgeschichte startet ein Damen-Team der Delphine in einer Startgemeinschaft mit dem Aachener Schwimmverein in der offenen U16-Landesliga.

Faktische Jugendmeisterschaft

Offen bedeutet in diesem Fall, dass Mannschaften aus anderen Bundesländern am Wettbewerb teilnehmen können. So spielen mit dem ETV Hamburg und dem SSV Esslingen aus Baden-Württemberg zwei Bundesligavereine mit, so dass die U16-NRW-Liga faktisch eine deutsche Jugendmeisterschaft ist. Sechs junge Wasserballerinnen aus Eschweiler freuen sich schon auf die anspruchsvollen Partien, in denen es auch gegen bekannte NRW-Wasserballvereine wie Blau-Weiß Bochum und Bayer Uerdingen geht.

Einige dieser Partien werden voraussichtlich im April in der Jahnhalle in Turnierform ausgetragen, sodass die Spitze der deutschen Jugendwasserballerinnen sich dann in der Indestadt trifft.

Alle Spielerinnen und Spieler befinden sich zurzeit in der intensiven Saisonvorbereitung in der Jahnhalle. Wichtige Hilfe hierbei leistet der „Ehren-Konditionstrainer“ und ehemalige Wasserballspieler Rudolf „Hunni“ Straka, vielen noch bekannt als langjähriger Schwimmmeister im Freibad Dürwiß.

Trotz seiner über 80 Jahre begleitet er das Training regelmäßig und leitet den Konditionsteil. Seine Liegestütze, die er trotz seines Alters noch vormacht, sind nicht nur von seinem Enkel Jens Straka, Centerverteidiger bei den Delphinen, gefürchtet.

Die Delphine sehen einer hoffentlich erfolgreichen Saison entgegen und freuen sich auf spannende Spiele.

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