Warten auf den Wall in Lohn geht weiter

Von: pan
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Die Arbeiten am Lärmschutzwall in Lohn werden aller Voraussicht nach nun doch nicht in diesem Jahr beginnen. Der Landesbetrieb Straßenbau musste wider Erwarten einen sogenannten landschaftspflegerischen Begleitplan in Auftrag geben, weil die Wand stark begrünt ist. Dadurch verzögern sich die Arbeiten.

Die Maßnahme ist eigentlich finanziert: Im aktuellen Haushalt des Landes stehen 200.000 Euro für die Sanierung des Walls bereit.

Während der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling davon überzeugt ist, dass der Lärmschutzwall wie geplant saniert wird, kommt aus den Reihen der CDU Kritik: „Man darf gespannt sein, ob die Lohner und Fronhovener weiter vertröstet werden“, schreibt der Landstagsabgeordnete Axel Wirtz.

Dem Landesbetrieb sei nicht bekannt, dass 200.000 Euro im Haushalt bereitstünden, behauptet der CDU-Politiker. „Es müssen wegen der Baukostenbeteiligung des RWE noch Vereinbarungen geschlossen werden, eine landschaftspflegerische Planung ist aufzustellen und die entsprechenden Genehmigungen der Landschaftbehörde sind einzuholen.“ Für die Wand seien Gründungs - und Bodengutachten erforderlich, um den Bauwerksentwurf aufstellen und auf dieser Grundlage die Ausschreibung anfertigen zu können.

Der Landesbetrieb Straßenbau bestätigt die zeitliche Verzögerung. Dort geht man aber davon aus, dass in diesem Jahr schon die Mittel im Landeshaushalt abgerufen werden können. So sollen noch in diesem Winter die Abrissarbeiten beginnen, teilt Bernd Aulmann, Sprecher des Landesbetriebs mit.

Für die Christdemokraten ist die Sanierung des Walls von enormer Bedeutung für Lohn und Fronhoven: „Es wird völlig übersehen, dass seit dem Autobahnanschluss Eschweiler-Ost und dem Bau der Tagebaurandstraße zwischen Lohn-Fronhoven und Jülich die Verkehrsströme deutlich zugenommen haben und damit die Belastung der Anwohner ebenfalls“, teilt der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Franz-Josef Auer mit.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert