Wanderweg in die abgebaggerte Vergangenheit

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Schafften mit dem Kirchspielwanderweg eine tolle Möglichkeit, Sport und Geselligkeit mit einem Stück Kultur und Heimat zu verbinden: der Förderverein Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn mit Pfarrer Josef Wienand und Bürgermeister Rudi Bertram. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Sie erinnern an die alte Heimat und verschwundene Dörfer; hinter ihnen verbergen sich beeindruckende, schöne und interessante Geschichten - die zahlreichen Gedenkstätten in Neu-Lohn entführen so manchen Indestädter zurück in die Vergangenheit.

Das dachte sich auch der Förderverein Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn, der im vergangenen Jahr den Kirchspielwander- und Nordic-Walking-Weg in der Feldflur von Neu-Lohn/Fronhoven eingerichtet hat:

Von der Kirche St. Silvester in Neu-Lohn aus geht es für die Wanderer und Walker unter anderem vorbei am Pützlohner Gedenkstein, dem Küsters Kreuz, und durch eine idyllische Lindenallee mit mehr als 180 Bäumen erreichen sie die Gedächtniskapelle, die in Eigenleistung von den Mitgliedern des Fördervereins in den Jahren 2002/2003 gebaut wurde.

Auch die Durchquerung des Schlangengrabens und der Besuch des ehemaligen Ritterguts Hausen steht auf dem historischen Wanderprogramm.

Nach elf Kilometern für die Wanderer bzw. sieben Kilometern für die Walker endet die Reise in die Vergangenheit wieder an der Kirche St. Silvester.
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