Wallfahrt: Kevelaer Bruderschaft macht sich auf den Weg zu Maria

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Wie im Vorjahr werden auch 2016 wieder viele Pilgerinnen und Pilger an der Kevelaerwallfahrt teilnehmen. Die Vorfreude auf das Gemeinschaftserlebnis ist jedenfalls groß. Foto: Georg Grünheidt

Eschweiler. In ein paar Wochen machen sich wieder die Pilgerinnen und Pilger der Kevelaer Bruderschaft Eschweiler auf, um zu Fuß den Weg zu Maria, der Trösterin der Betrübten, zu gehen. Dieser Pilgerweg ist in jedem Jahr eine große Herausforderung für alle Teilnehmer, aber die Freude und Erwartung auf diese Gemeinschaftswoche ist sehr groß.

Das diesjährige Wallfahrtsthema lautet: Unterwegs zum Haus des barmherzigen Vaters. Der Präses der Bruderschaft, Pfarrer Michael Datené, stellt mit diesem Thema das ausgerufene „barmherzige Jahr“ in den Mittelpunkt dieser Wallfahrtswoche. Doch gerade bei solch einer Wallfahrt sind organisatorische Dinge einfach wichtig, denn eine gute Vorbereitung ist hier das A und O .

Der Vorstand der Bruderschaft beginnt bereits im März eines jeden Jahres mit den Vorbereitungen, damit auch sichergestellt ist, dass jede Pilgerin und jeder Pilger eine „Schlafstätte“ hat.

Der Arbeitskreis „Tageszettel“ bereitet die jeweiligen Tagesgebetszettel vor, und bei der Vortour sind die bisherigen Übernachtungsmöglichkeiten persönlich abgestimmt worden. Die Anmeldungen laufen beim „Quartiermeister“ zusammen, der nach besten Kräften versucht, alle Wünsche zu erfüllen.

Die Wegstrecke wird vorher abgefahren, damit sich die Bruderschaft auf eventuelle Baustellen einstellen kann. Kurz vor der Wallfahrt werden dann alle notwendigen Getränke geordert, Medikamente und Fußpflegemittel besorgt, Busumbauten vorgenommen und Pilgerkreuz und Gebetsstäbe kontrolliert.

Am 13. August sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und am Sonntag, den 14. August, heißt es dann wieder: „Wir ziehen treulich Jahr für Jahr, zu dir Maria nach Kevelaer.“ Das diesjährige Wallfahrtsthema wird die Pilgergruppe dabei in dieser Woche begleiten und jeden Tag neue Fragen aufwerfen wie „Was treibt mich an?“, aber auch Antworten, Gedanken oder auch Feststellungen wie „Unterwegs, den Traum zu leben“, „Da ging er in sich“ oder auch „Mit offenen Augen“.

Denn das Gleichnis vom verlorenen Sohn soll die Richtschnur in dieser Gebetswoche sein. Und auch in diesem Jahr ist zu Fuß gehen wieder „in“, weshalb insgesamt 29 Kinder und Jugendliche mitgehen und auch im Vorfeld eingebunden wurde. So setzte die Kevelaerjugend die Idee des Präses in die Tat um, eine Heimkerze zu gestalten, die mit dem Auszug am 14. August in der Pfarrkirche St. Peter und Paul angezündet wird und in dieser Woche an die Fußpilger erinnern soll.

Insgesamt zehn Neupilger werden sich aufmachen, um zum ersten Male den Weg nach Kevelaer zu gehen. Die älteste Pilgerin ist 81 Jahre alt und geht in diesem Jahre zum 20. Mal die Strecke über Houverath und Hinsbeck nach Kevelaer. Am zweiten Tag ist ein neuer Streckenabschnitt vorgesehen und am dritten Pilgertag wird die Bruderschaft an der Antonius-Kapelle auf der Wallbeckerstraße ihr zehntes Kevelaerzeichen anbringen und einsegnen.

Zum ersten Mal macht sich in diesem Jahr auch eine Fahrradgruppe nach Kevelaer auf, um die Fußpilger beim Einzug in Kevelaer zu empfangen. Der Männerkreis aus St. Marien hat sich dies zur Aufgabe gemacht. Am Mittwoch, den 17. August, freuen sich die Pilgerinnen und Pilger dann auf alle Bus-und PKW-Pilger aus Eschweiler, um gemeinsam um 10.00 Uhr in der St. Antonius Kirche in Kevelaer eine feierliche Pilgermesse zu feiern. Am Samstag, den 20. August, werden die Fußpilger heim kommen und gegen 15.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul erwartet werden.

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