Eschweiler - Waldschule: Start in eine Zukunft voller Zuversicht

Waldschule: Start in eine Zukunft voller Zuversicht

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Haben das Abitur geschafft: Die Schüler der Gesamtschule feierten die bestandene Prüfung im Pädagogischen Zentrum. Foto: Paul Janczyk

Eschweiler. 45 Schüler der Waldschule Gesamtschule Eschweiler wurden jetzt mit einem selbst gestalteten Programm feierlich entlassen. Traditionsgemäß begann die Abiturfeier mit einem ökumenischen Gottestdient in der Friedenskirche, der von den Schülern gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Dr. Stephan Saffer zu dem Thema „Unser Weg ...” gestaltet wurde.

Im Segen hieß es: „Gehe deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast. Du bist ein Kind der Schöpfung.” Anschließend fand im Pädagogischen Zentrum der Waldschule die offizielle Abschlussfeier statt. Zunächst begrüßte der Schulleiter Manfred Niehoff die Gäste der Veranstaltung: Bürgermeister Rudi Bertram vom Schulträger sowie Vertreter der Schulpflegschaft, des Fördervereins, der Parteien des Rates der Stadt sowie ehemalige Kollegen.

Für einen guten Start ins Leben, betonte der Schulleiter, sei vor allem die Navigation unverzichtbar: Wie früher der Seefahrer seinen Kurs nur mit Hilfe eines Sextanten und Fixpunkten am Sternenhimmel bestimmen konnte, so benötigten auch die Abiturienten eine Art „Navi”: „Starten sie in eine Zukunft voll Zuversicht und Vertrauen, setzen sie sich klare Ziele, ausgerichtet an klaren Wertvorstellungen, die wir ihnen auch hier an der Waldschule vermittelt haben.”

In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Rudi Bertram dann, dass er auch weiterhin hinter der Gesamtschule und ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit stehe, die von den Pädagogen und Sozialpädagogen an der Waldschule geleistet werde.

Die beiden Schüler-Moderatoren, Zinnet Aydin und Marius Jacob, führten durch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit gelungenen Darbietungen: Eine Videopräsentation ließ die Oberstufenzeit noch einmal Revue passieren. Die Schülerin Sandra Stojanovska hatte mit ihrer Gruppe einen Tanz einstudiert, und Maximilian Jaskulski spielte unter großem Jubel mit seinem Partner Michael Mrosek auf.

Die Beratungslehrer Dr. Annette Lüchow und Dr. Stefan Saffer griffen in ihrer Rede das Motto „Copy & paste” auf. Sie demonstrierten das Ergebnis einer (fiktiven) Schülerrecherche im Internet, bei der einfach jeweils die erste angebotene Lösung „kopiert und eingefügt” wird.

Kant würde bei diesem Schema „Aufklärung” definieren als Ausgang („eine hinausführende Gebäudeöffnung”) des Menschen („eines höheren Säugetiers aus der Ordnung der Primaten”) aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit („rechtlicher Status einer Person, die aus Altersgründen nicht die volle rechtlich Handlungsfähigkeit und Verantwortlichkeit im Privat- oder Strafrecht haben kann”). Deshalb unterstrichen sie die Notwendigkeit für die Abiturienten, sich mutig ihres eigenen Verstandes zu bedienen.

Die Schüler bedankten sich bei den Lehrern, aber auch bei den Sekretärinnen, dem Hausmeister, dem Sozialarbeiterteam, aber auch bei der Oberstufenleiterin Brigitte Gelderie für deren Engagement.

Die Übergabe der Reifezeugnisse war natürlich Höhepunkt der Feier. Auf dem Weg zur Bühne begleitete die Schüler jeweils eine persönlich gewählte Melodie. Danach strebten Abiturienten wie Gäste in die Mensa, wo sie sich an einem reichhaltigen Buffet labten und zusammen mit den zahlreichen Ehemaligen feierten, die auch diesmal wieder den Weg zu „ihrer” Abiturfeier gefunden hatten.
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