Waldschule: „Stars gehen - Fans bleiben”

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Die „All-Stars” gehen: Die Gesamtschule Waldschule verabschiedete ihren Entlassjahrgang. Foto: Heinrich Schmalen

Eschweiler. Unter dem Motto: „All Stars: Stars gehen - Fans bleiben” hat die Waldschule Gesamtschule Eschweiler 144 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs feierlich entlassen.

Die Abschlussfeierlichkeiten wurden wie immer mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche eingeleitet, der in diesem Jahr Mut für den weiteren Lebensweg gab: „Wage deinen Weg! Versuche gegen den Strom anzuschwimmen!”

Anschließend begaben sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer in das Pädagogische Zentrum der Waldschule, das die Entlassklassen in den vorhergehenden Projekttagen liebevoll gestaltet hatten.

In seiner Begrüßung betonte der Schulleiter Manfred Niehoff, dass auch in diesem Jahr ganze Arbeit geleistet wurde, denn im gesamten Spektrum der vergebenen Schulabschlüsse gab es erfreuliche Zahlen: in dem BuS-Projekt („Beruf und Schule”) erreichten 10 SchülerInnen den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, 36 SchülerInnen erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, 46 erlangten den mittleren Bildungsabschluss (FOR), und 52 Mal wurde die Qualifikation für den Besuch der gymnasialen Oberstufe (FORQ) vergeben.

Den jeweils besten Abschluss erreichten: Marco Hillemacher (HA), Ginger Rose (FOR) sowie Hamyit Aydin (FORQ mit einem Notendurchschnitt von 1,3). So wurde das Ziel der Waldschule Eschweiler erreicht: bestmögliche Bildung für alle.

Den „Stars” der Entlassfeier gab der Schulleiter auf den Weg; als Botschafter für Fairness, Toleranz und Menschlichkeit den guten Geist der Waldschule hinauszutragen. In seinem Grußwort an die Entlassschüler gratulierten dann auch Bürgermeister Rudi Bertram, der die langjährige, gute Zusammenarbeit zwischen Waldschule und dem Schulträger unterstrich, der Vorsitzende der Schulpflegschaft, H. Heinen, sowie die Vertreterin des Fördervereins, F. Graetz, die einen finanziellen Zuschuss des Fördervereins zur Abschlussfeier übergab.

Zwischen den Ansprachen wurde ein abwechslungsreiches, auch von den Schülern selbst erarbeitetes Rahmenprogramm, das für das 5. bis 10. Schuljahr jeweils ein besonderes Vorkommnis in Erinnerung rief und begeisterten Applaus hervorrief: die römische Modenschau, die „Kleinen Sterne”, eine mörderische Moritat, ein Sommernachtstraum, ein Bewerbungsgespräch sowie den Sketch: „Die Klavierlehrerin”, der im Fach „Darstellen und Gestalten” entstand.

In ihrer Rede rechneten die Schüler vor, dass sie mit 15.120 Unterrichtsstunden und weit über 100 Klassenarbeiten einen langen Weg erfolgreich gegangen sind. Sie bedankten sich bei den Eltern, allen Lehrkräften, der Schul- und Abteilungsleitung, bei Sekretärinnen, Hausmeister, Sozialarbeitern und Förderverein für die geleistete Motivation und Unterstützung.

Der lang ersehnte Höhepunkt der Entlassfeier war natürlich die Zeugnisübergabe selbst. Einigen Schülerinnen und Schülern standen Tränen in den Augen: Natürlich aus Freude darüber, dass sie die Schule erfolgreich abgeschlossen haben, teils aber auch, weil sie Abschied nehmen mussten von ihren Klassenkameraden und von „ihrer” Gesamtschule, die ihnen sechs Jahre lang Heimat gewesen ist. Die Feier der Gesamtschule klang in der Mensa aus, wo der 9. Jahrgang wieder für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt hatte.
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