Eschweiler - Waldschüler nehmen soziale Einrichtungen unter die Lupe

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Waldschüler nehmen soziale Einrichtungen unter die Lupe

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Erfahrungsaustausch: Nach den Praktika gab‘s unter den Teilnehmern der Unterrichtsreihe zu sozialen Berufen eine Menge zu besprechen.

Eschweiler. Im Rahmen des Ergänzungsunterrichts der Jahrgangsstufe 10 haben die 13 Schülerinnen und Schüler des Pädagogikkurses mit ihrer Kurslehrerin Marlene Klinkenberg ein praxisorientiertes Unterrichtsprojekt durchgeführt.

Das Ziel lag zum einen in der Auseinandersetzung mit pädagogischem Handeln wie auch in der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Das selbstständige Arbeiten stand besonders im Vordergrund.

In einer Unterrichtsreihe zu sozialen Berufen wurden die Schülerinnen und Schüler auf das Projekt vorbereitet und erarbeiteten gemeinsam Beobachtungsschwerpunkte für die Erkundung der sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätte, Grundschule, Förderschule, Seniorenheim, aber auch logopädische Praxis und innerschulische Projekte (u.a. Streitschlichtung, Mittagsangebote).

Im zweiten Schulhalbjahr arbeiteten sie entsprechend den wöchentlich zwei Schulstunden ihres Pädagogikunterrichts an den von ihnen ausgewählten Projektorten. Zusätzlich trafen sie sich mehrmals mit ihrer Pädagogiklehrerin in der Waldschule, um gemeinsam die Erfahrungen in den verschiedenen sozialen Einrichtungen zu reflektieren und weitere Beobachtungskriterien festzulegen. Im Verlauf des Projektes erstellten die Schülerinnen und Schüler außerdem ein Portfolio, also eine Lerndokumentation ihrer praktischen Erfahrungen. Im persönlichen Gespräch bewerteten die Schülerinnen und Schüler rückblickend ihre Erfahrungen. Sie betonten, dass sie gelernt hätten, mit Konflikten umzugehen und situationsbedingt angemessen zu handeln. Eine Schülerin erläuterte, dass sie im Seniorenheim viel über Demenz gelernt und begriffen habe, wie wichtig Familie für die Menschen im Heim ist.

Nicht alle Teilnehmer haben ihren Traumberuf gefunden, aber alle haben etwas sehr Wichtiges dazu gelernt: die Erweiterung ihrer sozialen Kompetenzen. Eine Schülerin fasste dies so zusammen: „Das Projekt hat sehr gut funktioniert, und der Pädagogik-Kurs ist fast wie eine kleine Familie zusammen gewachsen.“ Auch aus Lehrersicht war dieses Pilotprojekt ein großer Erfolg. Besonders positiv zu bewerten sind das große soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler und ihre Bereitschaft, freiwillig auch über das notwendige Maß hinaus zu arbeiten. In der Nachbereitung bewiesen sie zudem ein hohes Reflexionsniveau, und nicht zuletzt freuten alle sich über die sehr positiven Rückmeldungen der Praktikumsbetreuer vor Ort.

Die Schülerinnen und Schüler des Projekts: Abelina Karmi (10a), Ardita Berisha (10b), Dominik Hermanns (10c), Saskia Herzog (10c), Melissa Kubiak (10c), Lena Marin (10c), Alina Stehle (10c), Jana-Sophia Theile (10c), Julia Wiesen (10c), Nadja Wirtz (10c), Nadia Miri (10d), Anna-Lea Münstermann (10e).

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