Wahl des Integrationsrats: Interesse trotz Rekordes gering

Von: mic
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Auch Saori Gashi machte von seinem Wahlrecht Gebrauch. Der 41-Jährige aus dem Kosovo lebt seit 16 Jahren in Eschweiler. Rechts Integrationsbeauftragter Jürgen Rombach, neben ihm Julia Albertz, Sascha Monger und Martin Wedde vom Wahlvorstand. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. Knapp 3500 Eschweiler Bürger, die eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen oder eingebürgert worden sind, waren am Sonntag aufgerufen, die Mitglieder des Integrationsrates zu wählen. Die „Internationale sozialdemokratische Liste” holte acht der elf zu vergebenen Sitze, die Liste „Zukunft Integration” stellt künftig drei Vertreter.

Am Sonntag wurden 534 Stimmen abgegeben (531 gültige), das entspricht einer Wahlbeteiligung von 15,3 Prozent. Damit lag Eschweiler deutlich über dem Landestrend (11,3); in der Städteregion Aachen rangiert die Indestadt direkt hinter Alsdorf (16,2) auf dem zweiten Platz.

Jürgen Rombach, Integrationsbeauftragter der Stadt Eschweiler, ist mit der Wahlbeteiligung zufrieden, sieht aber noch Handlungsbedarf: „Eine Aufgabe des neuen Integrationsrates wird es sein, seine Arbeit besser publik zu machen.”

Auf die „Internationale sozialdemokratische Liste” entfielen 373 Stimmen oder 70,24 Prozent. Damit stellt sie acht Vertreter im Integrationsrat, dies sind im einzelnen: Ilker Zaman, Aniko Ecker, Engin Sakal, Carlos da Mota, Seher Cifci, Nora Hamidi, Pelin Zaman und Ioannis Argiriou. Für die Liste „Zukunft Integration” votierten 158 Stimmbeechtigte (29,76 Prozent); gewählt wurden Abdeslam El Bourakkadi Soussi, Samira Louadj und Awali Karamoa.

Der neu gewählte Integrationsrat kommt am 10. März zu seiner ersten Sitzung zusammen; bei dieser Gelegenheit bestimmt das Gremium aus seiner Mitte den Vorsitzenden. Dem Vernehmen nach dürfte die Wahl erneut auf Ilker Zaman fallen.

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