VR-Bank-Cup: Jungs aus der Domstadt holen sich den Pokal

Von: Andreas Röchter
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Zwei würdige Finalisten: Mit dem SC West Köln (rechts) und Hertha Walheim standen die beiden eindeutig besten Mannschaften des B-Juniorenturniers um den VR-Bank-Cup von Germania Dürwiß im Endspiel. In diesem hatten die Kölner schließlich das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Der VR-Bank-Cup der B-Junioren geht für ein Jahr nach Köln: Im Endspiel bezwang der SC West in einem dramatischen Duell die Jungs von Hertha Walheim mit 6:5 nach Neunmeterschießen. Den 3. Rang sicherte sich der FC Niederau, der im „kleinen“ Finale gegen den VfL 08 Vichttal nach 0:2-Rückstand mit 7:2 die Oberhand behielt.

Für die Gastgeber der Dürwisser Germania, die im vergangenen Jahr noch im Finale standen, wo sie dem FC Hennef 05 erst nach Neunmeterschießen unterlagen, war das Turnier bereits nach den drei Vorrunden-Partien beendet.

Im Auftaktspiel unterlagen die Germanen dem Tivoli-Nachwuchs von Alemannia Aachen mit 0:5. Gegen den SV Breinig sprang dann aber ein verdienter 5:2-Erfolg heraus, mit dem die Gastgeber die Chance auf den Einzug in das Viertelfinale wahrten. Vor allem Yannik Hennes tat sich in diesem Spiel mit seinen drei Treffern zum 1:0, 4:1 und 5:2 hervor. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Fabio Hammel die Germania mit 2:1 in Führung geschossen. Der Treffer zum 3:1 entsprang einem Eigentor des SV Breinig.

Im entscheidenden letzten Gruppenspiel wartete nun der verlustpunktfreie SC West Köln als hohe Hürde. Doch als erneut Yannik Hennes die Germania in der zweiten Minute nach vorne schoss, schien vieles möglich. Die Spieler aus der Domstadt ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen, profitierten von einem unglücklichen Eigentor der Germania und hatten nach 13 Spielminuten die Nase mit 4:1 vorne. Damit beendeten die Gastgeber die Vorrunden-Gruppe A als Dritte und waren nun auf die Schützenhilfe anderer angewiesen, schließlich zogen auch zwei der drei Drittplatzierten der Vorrundengruppen in das Viertelfinale ein.

Doch weder die Sportfreunde Troisdorf noch der Kohlscheider BC waren in Geberlaune und platzierten sich in der internen Wertung der Gruppendritten auf Grund der besseren Torverhältnisse vor den Germanen und qualifizierten sich somit für die erste KO-Runde.

Hier kam es mit der Partie zwischen Hertha Walheim und Alemannia Aachen zum emotionalen Höhepunkt des VR-Bank-Cups: Nach einer nervenaufreibenden Partie, die trotz allem Einsatz auch auf einem spielerisch hohen Niveau stand, zog Hertha Walheim mit einem vielumjubelten 5:3-Sieg in das Halbfinale ein. Zuvor hatte sich der SC West Köln beim 3:1 über die Sportfreunde Troisdorf keine Blöße gegeben. Auch den Vorschlussrundenpartien drückten die späteren Finalisten ihren Stempel auf. Köln besiegte Vichttal mit 5:1, Walheim deklassierte Niederau mit 7:1.

Den besseren Start in das Endspiel erwischten dann die Westler aus Köln: Ein verdeckter Schuss brachte in der 2. Minute das 1:0, eine schöne Kombination ging vier Minuten später dem 2:0 voraus. Doch Walheim gab nicht auf, verkürzte per direkt verwandelter Ecke in Minute elf auf 1:2 und glich in der vorletzten Minute sogar noch zum 2:2 aus.

Das Neunmeterschießen musste über den Turniersieg entscheiden. Drei Kölner trafen, auf der anderen Seite scheiterte je ein Walheimer am gegnerischen Torhüter beziehungsweise am Pfosten. Und so nahmen die Spieler des SC West Köln den VR-Bank-Wanderpokal aus den Händen des Germania-Vorsitzenden Frank Dickmeis sowie des Turnierorganisators Jürgen Jorzig entgegen.

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