Vorfälle in Bussen wird nun Thema in Gremien der Städteregion

Von: pan
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Eschweiler. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Zwischenfällen in Bussen, die zu Beschwerden von Bürgern führten. Jetzt soll dies auch die Gremien in der Städteregion beschäftigen.

Dies kündigt der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Willi Bündgens, an, der zudem dem Städteregionstag angehört. Der Christdemokrat hatte den Aachener Verkehrsverbund um Stellungnahme zu den Vorfällen gebeten. Die Antwortschreiben liegen unserer Redaktion vor.

So hatte unter anderem ein Fahrer der Linie 8 der gehbehinderten und 79 Jahre alten Magdalena Seiler die Bustür vor der Nase geschlossen und sie beschimpft. Die Seniorin musste notgedrungen eine Station weiterfahren. Die Aseag teilt mit, dass man den betreffenden Fahrer auf sein Fehlverhalten angesprochen und ihn belehrt habe. „Wir bedauern diesen Vorfall sehr“, heißt es. Der AVV (Aachener Verkehrsverbund) selbst schreibt von „bedauerlichen Vorfällen“.

Mit den Antworten gibt sich Willi Bündgens nicht zufrieden, zumal ihm Bürger weitere ähnliche Vorfälle geschildert hätten. Die veröffentlichten Fälle seien für ihn nur die Spitze des Eisberges: „Jeder Privatbetrieb wird sich ernsthaft mit seinen Mitarbeitern ins Benehmen setzen, wenn das Unternehmen in ein schlechtes Licht gerückt wird.“ Der Kunde sei König, was man beim Aachener Verkehrsverbund nicht vergessen solle, schreibt Bündgens.

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