Vor Halloween ordentlich Kultur getankt

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Spannende Tage und Nächte in der Bundeshauptstadt: Pfarrer Wolfgang Theiler und ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß in Berlin.

Berlin/Eschweiler. Vier Tage Berlin genossen eine Jugendgruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter und das Presbyterium als Leitungsgremium der evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß bei einer Fahrt unter der Leitung von Pfarrer Wolfgang Theiler und Jugendmitarbeiterin Melli Lumma in den letzten Oktobertagen.

Gleich zu Beginn des Aufenthalts in der Bundeshauptstadt stand eine besondere Führung durch den Bezirk Prenzlauer Berg auf dem Programm.

Ausgehend von der Zionskirche, wo der von den Nationalsozialisten verfolgte Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer vor 85 Jahren als Vikar eingesetzt war und die Aktivisten der Umweltbibliothek vor 30 Jahren vom DDR-Regime argwöhnisch überwacht wurden, führte die Stadtwanderung zu Orten, die mit anderen berühmten Namen verbunden sind.

Danach ging es getrennt weiter. Während die Erwachsenen die gläserne Kuppel des Bundestages besichtigten, das Museumsgelände „Topographie des Terrors“ erkundeten und am Gedenktag der lutherischen Reformation, am 31. Oktober, die Bach-Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“ in der Friedrich-Wilhelm-Gedächtniskirche anhörten, ging die Jugendgruppe eigenen Interessen nach.

Eine Führung durch den „Untergrund“ Berlins, die U-Bahntunnel und unterirdischen Bahnhöfe, beeindruckte mit Geschichten über den Zweiten Weltkrieg und das geteilte Berlin. Aber auch die touristischen Highlights, wie das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz, der Berliner Dom oder das Stelenfeld zur Erinnerung der Opfer des Holocausts durften nicht fehlen.

Am letzten Abend war Halloween in Berlin. Dem Anlass entsprechend gekleidet und geschminkt fuhren die Jugendlichen mit der U-Bahn zum Brandenburger Tor, wo hunderte andere zu einem Halloween-Flashmob zusammen strömten.

Unter den Klängen von Michael Jacksons „Thriller“ begann eine Party auf dem Pariser Platz, die erst zu später Stunde wegen der aufziehenden nächtlichen Kälte zu Ende ging.

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