Von spanischen Rhythmen bis zum „King of Pop”

Von: sazi
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Brachten Stimmung in den Talbahnhof: „Los Meles” begeisterten das Publikum mit heißen Rhythmen. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. Im Kulturzentrum Talbahnhof ging es heiß her. Mit spanischen Klängen, Pop und Rock trat die Spanish-Rhythm- und Coverband „Los Meles” in kleiner, aber gut gelaunter Runde auf. Die sechs Musiker rund um die Brüder Adi und Aki Hurtado Carrasco aus Eschweiler begeisterten das Publikum vor allem mit ihrem großen Repertoire.

Dieses reichte von Brian Adams´ „Run to you” über Melissa Etheridges „Like the way I do” bis zu „No woman no cryÓ von Bob Marley. Besonders aber die spanischen Songs der Gipsy Kings wie zum Beispiel „Volare” oder „Baila me” sowie Lieder anderer spanischer Interpreten kamen sehr gut an.

Mit leichter Verspätung stimmten „Los Meles” durch einen furiosen Auftakt mit dem Lied „Bomboleo” das Publikum auf den Abend ein. Nachdem die beiden Frontmänner spanischer Herkunft sich zudem vergewissert hatten, dass die Musik nicht zu laut sei („Ansonsten trinkt ein paar Bier, dann hört man schlecht”), legte die Band richtig los.

Es folgten noch zwei weitere spanische Lieder, bevor es dann zunächst in das Genre Pop mit aktuellen Hits wie „HotnCold” von Kate Perry oder Klassikern wie „With or without you” von U2 ging.

Die Band hatte auf ihrer Programmankündigung mit „Es ist für jeden etwas dabei” nicht zu viel versprochen. Die Musiker lieferten dem Publikum während des fast dreistündigen Konzerts ein gut gemischtes Programm aus spanischen, englischen und auch deutschen Liedern.

„Über den Wolken” wurde als Schmankerl für eine Bekannte im Publikum gespielt, denn „Los Meles” wurden von einer persönlichen Fangemeinde aus Bekannten und Freunden in der ersten Reihe besonders kräftig unterstützt. Aber auch die übrigen Anwesenden ließen sich schnell von der ausgelassenen Stimmung der Truppe anstecken und klatschten oder tanzten zu den fetzigen Rhythmen.

War ihnen das Publikum mal eine Spur zu unanimiert, so wussten Sängerin Jessica und die beiden Brüder Aki und Adi, wie sie wieder für mehr Action sorgten: Immer wieder machten sie zwischen den Liedern kleine Einlagen und forderten die Gäste zum Mitsingen und Mitklatschen auf. Oder sie zogen einfach zu dritt singend und Gitarre spielend durch den Saal.

Bei „Whats Up” von „4 Non Blondes” wurde ein kleiner Wettbewerb zwischen den Geschlechtern ausgerufen, wer im Publikum am lautesten Mitgrölen könne: die Frauen oder die Männer? Dank tatkräftiger Unterstützung des einen oder anderen Mannes gewannen schließlich irgendwie die Frauen.

Zum Schluss spielte das vielseitige Sextett, das in neuer Besetzung auftrat, noch zu Ehren des verstorbenen „King of Pop”, Michael Jackson, „Black and White”, und rockte ein letztes Mal mit AC/DC „You shook me all night long”. Nach lautstarker Aufforderung des Publikums „Einer geht noch, einer geht noch rein” verabschiedeten sich „Los Meles” mit der Zugabe „I will survive”.
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