Von Rom nach Rom: Zeitreise durch Europa

Von: ran
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Historischer Moment: Am 25. März 1957 unterzeichneten Vertreter Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, Luxemburgs, der Bundesrepublik Deutschland und Italiens im Senatorenpalast des Kapitols die „Römischen Verträge“. Fotoquelle: EU-Kommission

Eschweiler. Der Zweite Weltkrieg hatte Europa in ein Trümmerfeld verwandelt. Im Schatten dieses Wahnsinns entwickelte sich der Drang nach einer Zusammenarbeit der Staaten. Das grundsätzliche Ziel lautete, einen möglichen Dritten Weltkrieg zu verhindern und dem „Kriegskontinent“ Europa eine Friedensordnung zu geben.

Über die „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ (EGKS), die „Montanunion“, führte der Weg zu den „Römischen Verträgen“, die am 25. März 1957 in der italienischen Hauptstadt von Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Italien unterzeichnet wurden. An diesen historischen Moment erinnern die Verantwortlichen des Europavereins „Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft“ (GPB) am Dienstag, 9. Mai, dem Europatag: Um 18 Uhr erfolgt im Rathausfoyer die Eröffnung der von GPB-Geschäftsführerin Annelene Adolphs konzipierten Ausstellung „Von Rom nach Rom - 60 Jahre Römische Verträge“, die bis zum 24. Mai zu sehen sein wird.

„Mit dieser Ausstellung verbinden wir unseren Aufruf an die Zivilgesellschaft: Wach auf, Europa!“, erklärt Annelene Adolphs, die nach Grußworten von GPB-Präsident Peter Schöner und Bürgermeister Rudi Bertram in die Ausstellung einführen und dabei Idee und Konzept vorstellen wird. „Wir laden die Gäste zu einer Zeitreise ein, die in den noch völlig vom gerade zu Ende gegangenen Weltkrieg geprägten späten 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beginnt.

Ihren Fortgang findet sie in den Zeiten des Auf- und Umbruchs der 50er Jahre, einer Dekade, die von der Erklärung Robert Schumans am 9. Mai 1950, die den Grundstein zur Europäischen Union legte, geprägt wurde und in der die Römischen Verträge unterzeichnet wurden. Doch die Ausstellung beleuchtet auch die Gegenwart. Schließlich bekannten sich am 25. März dieses Jahres die Vertreter der nach dem Brexit verbliebenen 27 Staaten der Europäischen Union erneut in Rom zu einer gemeinsamen Zukunft“, so die GPB-Geschäftsführerin.

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