Von Kleidern aus Filz bis hin zu Marionetten

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Fünf Künstlerinnen zeigten ihre Werke: Petra Orten, Ulrike Korkin (v.l.), Monika Hagen-Dittmarova, Bea Amend und Thea Jordans (stehend v. l.).

Eschweiler. Endlich haben sie sich getraut: Fünf Künstlerinnen aus Eschweiler und Stolberg haben ihre „Künste“ und vielseitigen kreativen Arbeiten an zwei Tagen an der Feldstraße in Eschweiler ausgestellt. Die gebürtige Stolbergerin Ulrike Korkin ist Initiatorin der Veranstaltung. Eine erneute Ausstellung im kommenden Jahr ist bereits geplant.

Alleine schon das Ambiente, welches die gebürtige Stolbergerin Ulrike Korkin für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hatte, war schon ein Kunstobjekt und Augenschmaus an sich. So gelangten die Besucher zunächst in einen wunderschön bestückten Innenhof, um dann in die kleine Galerie zu gelangen, deren Ausstellungsstücke sofort mit den vielseitigen künstlerischen Kreationen bestachen.

Die Stolbergerin hatte vor zehn Jahren einen alten Vierkanthof gekauft, den sie in jahrelanger Arbeit mit ihrem Lebensgefährten zu einem außergewöhnlichen Objekt umgestaltet hat. Sie selbst hat bereits in der Vergangenheit einige Erfolge in ihren künstlerischen Arbeiten einstreichen können. So war sie unter anderem häufig mit ihren Bildern bei „Stolmatre“ in der Galerie des Stolberger Künstlers Fred Dahmen und am Halsbrech in der Galerie von Matthias Peters zu sehen. Es folgten im kleineren Rahmen noch weitere Ausstellungen.

Ihre Weiterentwicklung in der Seidenmalerei und in Acryl, aber auch das Modellieren verschiedenster Kunstobjekte, wie beispielsweise modellierte Marionetten mit prächtigen selbstentworfenen Gewändern, wollte sie nun einem größeren Publikum präsentieren.

„Da ich bereits Erfahrungen bei öffentlichen Veranstaltungen machen durfte, möchte ich jetzt meine Erfahrungen mit meinen Freundschaften, die schließlich erst durch die Kunst entstanden sind, teilen und mitwirken lassen“, so Korkin. Daher konnten jetzt interessierte Besucher zahlreiche verschiedenste Exponate der Künstlerinnen Bea Amend, Monika Hagen-Dittmarova, Thea Jordans und Petra Orten bestaunen und erwerben. Fünf kunstschaffende Frauen haben dem Betrachter mit viel Geschick, Technik und Kreativität eine beeindruckende Ausstellung geboten.

Abwechslungsreich war es allemal. Vom eigens entworfenen Kleid aus Filz, Handschuhen und Hüten, über Skulpturen und Stehlen für den Garten, bestachen neben großen prächtigen Gemälden aus Acryl oder Seidenmalerei auch kleinere Präsente; da gab es (Weihnachts-)Engel ganz neu und extravagant gestaltet, kleinere Lämpchen aus Ton und Anstecknadeln. Wer fündig werden wollte und einmal etwas Ausgefallenes erwerben wollte, der war hier genau richtig.

Die Resonanz war so stark, dass man im nächsten Jahr auf jeden Fall weitere Ausstellungen in dieser Art plant.

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