Von 97 auf mehr als 200 Mitarbeiter

Von: cheb
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BKJ-Vorstand Vera Joußen (5.v.l.) feierte gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeitern den zehnten Geburtstag des Zusammenschlusses der städtischen Kindertagesstätten. Foto: Christian Ebener

Eschweiler. Am 1. Juli 2007 war es soweit: Die elf städtischen Kindertagesstätten wurden unter dem Dach der „Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler AöR“ – kurz: BKJ – zusammengeführt. Seitdem konnten die Zahl der Mitarbeiter und die Qualität der Betreuung stets ausgebaut werden, betonte Vorsitzende Vera Joußen beim Rückblick auf zehn Jahre im Familienzentrum Jahnstraße.

In ihrer Rede erinnerte sie in Form einer Geschichte über eine „Mutter-Kind-Beziehung“ an die Entstehung der BKJ, nachdem zuvor die anwesenden Kinder aller zwölf Einrichtungen mit dem BKJ-Lied, das von Iris Jonek geschrieben wurde, den Tag eröffnet hatten. Von den „ersten Schritten“ mit 97 Mitarbeitern bis hin zu den vielen Herausforderungen für das „Kind“.

Doch sowohl Baumaßnahmen, als auch die Einbindung von ersten fremdsprachlichen Schritten in den Kindertagesstätten, gelangen problemlos. Dabei ist die BKJ etwas ganz besonderes: In ganz Deutschland gibt es sonst keine Anstalt des öffentlichen Rechts, die Kindergärten betreibt.

Immer im Schutz seiner Mutter, der Stadt Eschweiler, sollte sich die BKJ bestens entwickeln und schließlich noch eine zwölfte Kindertagesstätte hinzubekommen. Aus den ursprünglich 97 Mitarbeitern sind so auch mittlerweile über 200 geworden, die sich immer gewissenhaft um das Wohl des inde-städtischen Nachwuchses kümmern. Oder wie Vera Joußen treffend resümierte: Das Kind hat „zwischenzeitlich seinen Weg gefunden und steht auf sicheren Füßen“.

Zum Abschluss richtete sie auch einen „großen Dank“ an die vielen Vertreter der Politik, die die BKJ unterstützen, aber auch an die Fördervereine und die Elternschaften, die sich engagiert für die zwölf Kindergärten einsetzen.

„Manchmal ist man nach zehn Jahren noch verwundert“, sagte Joußen über das Wachstum der BKJ. „Nicht nur die Betreuung der Kinder, sondern auch als eigener Träger mit Baumaßnahmen ist das eine ganz besondere Herausforderung“, stellte sie fest, lobte aber auch die vielen Mitarbeiter, die diese Herausforderungen stets souverän gemeistert haben.

„Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt“, gilt für Joußen mit Blick auf die „Herausforderung, den guten Standard beizubehalten“, denn „das Wohl eines jeden Kindes zu sichern, ist bei uns vorderster Leitsatz“. Es sei zwar nicht immer einfach, gute Mitarbeiter zu finden, aber auch hier blickt sie positiv in die Zukunft. Da pflichtete ihr auch Bürgermeister Rudi Bertram bei, der sich über den „Grund zum Feiern“ freute und weiter seine Unterstützung versprach.

Im anschließenden Programm bekamen die zahlreichen Gäste den „Meerjungfrauentanz“ der Kinder des Familienzentrums Alte Rodung geboten, und die Kinder des Familienzentrums Jahnstraße trugen den allseits bekannten Jugend-Klassiker „Alle Kinder dieser Welt“ vor.

Ballons mit Wunschzetteln

Zum Abschluss durften alle Kinder Luftballons mit anhängenden Wunschzetteln in die Luft steigen lassen – verbunden mit persönlichen Hoffnungen, Gedanken an die Zukunft und an die Freunde, die sie in den Kindergärten kennengelernt haben.

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