Vom Leben als Flüchtling im Lager

Von: se
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Die Sternsinger vergaben am Donnerstagnachmittag auch im Rathaus den Segen Gottes. Bürgermeister Rudi Bertram hatte zum 13. Mal zum Sternsingertreffen eingeladen, und viele Ehrenamtler waren dieser Einladung gefolgt. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar zogen sie in den vergangenen Tagen durch die Inde-stadt, spendeten Gottes Segen und sammelten Spenden für einen guten Zweck. Die Rede ist von den Sternsingern.

Am Donnerstag zogen 180 Mädchen und Jungen ihre prachtvollen Gewänder und mit Steinen verzierte Kronen noch einmal an und machten sich auf den Weg in das Rathaus. Bürgermeister Rudi Bertram hatte zum Sternsingertreffen geladen, und viele Kinder und ihre Betreuer waren dieser Einladung gefolgt.

Bereits zum 13. Mal lud Bertram die kleinen und großen Ehrenamtler zum Sternsingertreffen in das Rathaus und bedankte sich für die geleistete Arbeit. Auch Werner Linnartz von der Kirchengemeinde St. Peter und Paul, der an diesem Nachmittag als Moderator fungierte, lobte die Kinder. „Ihr seid Segen und bringt Segen“, meinte er und stimmte daraufhin mit den Anwesenden das Aktionslied „Segen bringen, Segen sein“ an.

Natürlich spendeten die Sternsinger auch für alle Gäste im Rathaus den Segen und übergaben Bürgermeister Bertram eine Urkunde für dieses.

„Das merken die Menschen“

In diesem Jahr sammelten die Sternsinger Spenden für Flüchtlingskinder in Malawi. Der Aktionsfilm „Unterwegs für die Sternsinger – Willi im Flüchtlingslager“ von Willi Weitzel zeigte eindrucksvoll, was es bedeutet ein Flüchtling zu sein und wie das Leben in einem Flüchtlingslager aussieht. Still und gespannt schauten die Kinder auf die Leinwand und ließen die Bilder auf sich wirken.

Dann richtete Beate Jantzen, Projektreferentin beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen, noch einige Worte an die Anwesenden. „Ihr seid da, und das merken die Menschen“, sagte sie und fügte hinzu: „Es gibt Menschen, die sind froh, wenn jemand an sie denkt.“

Doch wie viel hatten die fleißigen Sternsinger in den vergangenen Tagen gesammelt? Ein Zwischenergebnis präsentierte Pfarrer Josef Wienand, Sprecher der Eschweiler Kirchengemeinden: Stolze 43 472, 42 Euro spendeten die Indestädter in diesem Jahr für den guten Zweck.

Nachdem man gemeinsam das Aktionslied „You´re wonderful to me“ gesungen hatte, richtete Bertram noch einige abschließende Worte an die Ehrenamtler. „Es ist eine Freude, dass so viele Kinder und Betreuer in unserer Stadt an andere denken. Ihr habt ein super Werk gemacht.“

Zum Abschluss des Nachmittags stärkten sich die Anwesenden mit Würstchen und Getränken.

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