Vom Eschweiler Süden in den Osten der Republik und zurück

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Die Reisegruppe aus Hastenrath und Bergrath sowie ihre Gäste unternahm eine abwechslungsreiche Fahrt in den Osten der Bundesrepublik.

Eschweiler. Spreewald, Bernsteinküste (Polen), Dresden und Leipzig, hießen die Ziele der Reise der Hastenrather, Bergrather und Gäste. Über Berlin führte die Fahrt, unterbrochen vom schon traditionellen bürgerlichen und rustikalen Frühstück mit Weinprobe, nach Lübben zum ersten Quartier im Spreewald.

Am nächsten Morgen stieg die Gruppe in Lübbenau in den Spreewaldkahn ein und erkundete in einer dreistündigen Fahrt die herrliche Natur und Wasserwelt des Spreewaldes. Anschließend stand Cottbus auf dem Programm, wo die Altstadt und natürlich die Veränderungen nach der Wende in Augenschein genommen wurden.

Nach zwei Übernachtungen hieß es Abschied nehmen vom Spreewald und die weitere Fahrt führte die Reisegruppe nach Kolberg (Polen), den größten Bade- und Kurort an der polnischen Ostseeküste. Angekommen erwartete eine Reiseleiterin die Indestädter, die den Teilnehmern bei Stadtrundfahrt und -gang die wechselhafte Geschichte Kolbergs erklärte.

Die ehemalige Hansestadt Danzig, an der Weichselmündung gelegen, und Hauptstadt der Region Pommern, war das nächste Etappenziel.

Eine umfassende und informative Stadtführung erwartete die Reisegruppe. Neben den historischen Bauwerken (Krantor, Grünes Tor, Zeughaus usw.) durfte ein Besuch in einem Bernsteinkontor mit ausführlichen Infos über dieses Jahrtausende alte Schmuckstück, nahe dem Neptunbrunnen, nicht fehlen.

Zurück über die Stadt Slupsk und Köslin und nicht gerade hervorragende Straßen fuhr die Reisegruppe nach Kolberg ins Hotel, mit Eindrücken von Danzig, die keiner in dieser Form erwartet hatte.

Am nächsten Tag fuhr der Reisebus die Küste entlang zur Insel Wolin. Mit ihren idyllischen Städten, kleinen Dörfern und großartigen Stränden gehört sie zum Schönsten, was die Ostsee in diesem zu Polen gehörendem Abschnitt zu bieten hat. Mistdroy, der Badeort mit seiner herrlichen Uferpromenade, Steilküste und Sandstrand, bot einen erholsamen Aufenthalt.

Sehenswert war die fast 400 Meter ins Meer ragende Seebrücke mit einem sehr schönen Weitblick – wenn es das Wetter zulässt, bis nach Usedom.

Am sechsten Tag ging es in Richtung Leipzig. Auf dem Weg hielt die Gruppe für eine Kurzvisite und Besichtigung in Dresden an. Elbbrücke, Elbauen, Altstadt mit Semperoper und Zwinger sowie die Frauenkirche, in der die Gruppe ausführlich über Zerstörung am Ende des 2. Weltkrieges und Wiederaufbau nach der Wende informiert wurde, standen auf dem Programm.

Wer, wie einige in der Reisegruppe, 1990 Dresden in diesem Altstadtbereich besichtigt hatte, war vom zeitlichen Ablauf dieser erfolgreichen Wiederherstellung in nur 24 Jahren, nicht nur überrascht, sondern auch sprachlos.

Dann ging es nach Leipzig. Nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt und einem Rundgang in der Altstadt, besuchten die Eschweiler ein Highlight Leipzigs das Völkerschlacht-Denkmal, das größte Denkmal Europas mit einen Höhe von 91 Metern.

Das im Oktober 1913 eingeweihte Denkmal erinnert an die sogenannte Völkerschlacht vom 16. bis 19. Oktober. 1813 vor den Toren Leipzig. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons.

Nach dem Frühstück am achten Tag hieß die Fahrtrichtung Eschweiler, mit einem Kurzaufenthalt in der Kulturhauptstadt von 1999: Weimar. Mit dem Wissen der Weimarer Klassik um Goethe, Schiller und die Nationalversammlung von 1919 von der sich der Name der Weimarer Republik ableitet, war die Reisegruppe wieder zurück.

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