Vom Dreier kopfüber ins kühle Nass

Von: ph
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Gehen jetzt nicht mehr unter: Die vielen Mädchen und Jungen hatten riesigen Spaß in der Schwimmhalle an der Jahnstraße und waren zu recht stolz darauf, dass sie es geschafft hatten, innerhalb von zehn Stunden das Schwimmen zu erlernen. Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. Es ist sicherlich für den Laien regelrecht verblüffend, für die Kenner der Materie allerdings logisch. Denn es ist möglich, sogar Kindern der Grundschulen innerhalb von zwei Wochen das Schwimmen beizubringen.

Mehr noch: Einige machten bei dem Projekt „NRW kann schwimmen” das Seepferdchen oder erhielten sogar das Bronze-Abzeichen.

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Die Übungsleiterinnen Andrea und Eva Lotta Kreutz des SC Delphin hatten während der Osterferien täglich eine große Schar von Mädchen und Jungen in der Schwimmhalle an der Jahnstraße um sich versammelt, um ihnen innerhalb einer relativ kurzen Zeit das Schwimmen beizubringen. Alle Schulen waren von den Verantwortlichen angeschrieben worden, dennoch waren es lediglich die Don-Bosco-Schule, die KGS Weisweiler und Dürwiß sowie das Städtische Gymnasium, die ihre Mädchen und Jungen zu diesem Projekt geschickt hatten.

Im Rahmen des zweiwöchigen Schwimmunterrichts lernten die Schüler das Element Wasser als Bewegungsraum mit einer gehörigen Portion Sicherheit kennen. „Damit alle Kinder das Bewegen im Wasser als wohltuend empfinden, ist gerade beim Anfängerschwimmen ein behutsamer Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten notwendig”, sagten die Übungsleiterinnen. Jedes der teilnehmenden Mädchen und Jungen hatte es in der Jahnhalle nach nur wenigen Tagen der geforderten zehn Schwimmstunden geschafft, sich angstfrei und ohne große fremde Hilfe zielgerichtet im Wasser fortzubewegen. Vielfältige Übungen wurden gemacht. Manche schafften es sogar, einen großen Satz vom Dreimeterbrett ins tiefe Schwimmwasser zu vollführen.

Andrea und Eva Lotta Kreutz waren nach ihrer intensiven Arbeit zu recht stolz auf den großen Erfolg, den die Mädchen und Jungen errungen hatten: „Nun können die Kinder schwimmen und freuen sich riesig über ihr Gewonnenes in Sachen Schwimmsport”. Nur eines fanden die Verantwortlichen schade, nämlich, dass sich nicht mehr Schulen gemeldet hatten, um an diesem wichtigen Projekt teilzunehmen.
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