Voller Erfolg: Mainacht auf Kölsch in Röhe

Von: Manuel Hauck
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Das amtierende Königspaar des Mai-Clubs Röhe 1969 e.V. Nicole und Markus Braunleder tanzen im großen Festzelt in die Mainacht. Foto: Manuel Hauck
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Die Klüngelköpp singen ihren kölschen Hit „4711“ auf der Bühne im Festzelt und heizen damit die Stimmung der Zuhörer ordentlich auf.

Eschweiler. Feiern, das kann der Mai-Club Röhe 1969 e.V. In diesem Jahr stand nach Versteigerung des Maikönigspaares und der Maibaumaufstellung am Osterwochenende nun ein kleiner Geburtstag im gewohnt großen Rahmen an. In die fünfte Auflage der Kölschen Mainacht ging es im Festzelt auf dem Röher Sportplatz mit Tanz, Musik und jede Menge guter Stimmung.

Nicole und Markus Braunleder, das amtierende Königspaar zog mitsamt ihrem Gefolge in das große Festzelt, das erwartungsvoll der Mainacht entgegenfieberte.

Nach Begrüßung durch Daniel Asara, dem 1. Vorsitzender des Mai-Clubs, stellte dieser zunächst einmal die Braunleders den zahlreichen Anwesenden vor. Schick zurecht gemacht, nahm das Paar von den Ortsvereinen und vielen weiteren Gratulanten herzliche Glückwunsche und Blumen entgegen.

Ernst wurde es anschließend. Alle Blicke waren auf sie gerichtet, als das Königspaar den Tanz in den Mai eröffnete. In gewohnter Tradition setzte sich die Walzerkette dank der tanzwilligen Mitglieder des Mai-Clubs ungehindert fort. Das Publikum belohnte das Treiben mit Applaus und war gewillt, selbst das altbekannte Tanzbein zu schwingen.

So erhob sich das ganze Zelt, als der erste kölsche Programmpunkt von Asara angekündigt wurde. Die Klüngelköpp, die langjährige Erfolgsband mit ihren unverwechselbaren Outfits samt Schieberkappen, tauften das Festzelt mit „4711“. Beobachten konnte man vor allem zwei begeisterte Fans in Klüngelköpp-Montur, die es bis vorne an die Bühne verschlug. Aber auch das Festzelt tanzte, klatschte und sang enthusiastisch mit.

Bohei singt das erste eigene Lied

Neben der Orientierung zur Domstadt stand an diesem Abend aber auch eine lokale Band im Mittelpunkt. Bohei, die in der vergangenen Karnevalssession als Newcomer alle Register gezogen hatten, waren nach Fastenzeit und Osterpause zurück auf heimischer Bühne. Zunächst coverten sie diverse Hits kölscher Bands von Querbeat über Cat Ballou bis Kasalla. Dann aber ließen sie das Festzelt auch in den Genuss einer Premiere kommen. „Lieblingsleed“, so der Titel des ersten eigenen Songs der Indestädter, wurde erstmalig in Röhe der Öffentlichkeit präsentiert und bestand die Feuertaufe.

Kölsche Urgesteine

Zwischen den Bands überbrückten DJ Martin die kurzen Pausen. Außerdem wurden Lose verkauft.

Als zweite kölsche Band standen dann aber die Boore auf dem Programm.

Die Band um Frontsänger Hendrick Brock landete gleich zu Beginn ihres Bestehens im Jahr 1998 mit „Rut sin de Ruse“ einen Megahit. Im Festzelt bestätigte sie ihren Ruf als Stimmungskanone einmal mehr und brachte mit ihrem Set das Festzelt zum Kochen.

Ein wahres Urgestein aus Köln erklomm als krönender Abschluss mit seiner Band die Röher Bühne. Die Micky Brühl Band, vorher an diesem Abend auch schon in der Domstadt unterwegs, zeigte keine Müdigkeit und bot über eine halbe Stunde lang mit ihren eingängigen und tanzbaren Lieder musikalische Freuden.

Doch bei aller Lust aufs Feiern verabschiedete sich Daniel Asara stellvertretend für den Mai-Club anschließend bei seinen Gästen.

Schließlich müssten auch Kräfte gespart werden, da am nächsten Tag zur Mittagszeit schließlich der Wonnemonat Mai mit dem traditionellen Festumzug durch Röhe gebührend begrüßt werden sollte.

Asra hoffte, dass die Sonne den Wonnemonat über bleiben und den Maibaum am Rinkensplatz erstrahlen lassen, ehe dieser Anfang Juni wieder abgebaut wird.

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