Vier gewinnt: Meistertitel für Indestädter Judoka

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Vier gewinnt: Volker Degenhart, Jörn Stermann-Sinsilewski, Franz-Georg Hoettgen und Olaf Müller (von links) waren erfolgreich.

Eschweiler. In Speyer fanden jetzt die Deutschen Judo-Kata-Meisterschaften statt. Wie auch in den vergangenen Jahren waren die Eschweiler Judoka wieder mit den Kata-Paaren Volker Degenhart/ Jörn Stermann-Sinsilewski und Franz-Georg Hoettgen/ Olaf Müller vertreten.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Wurf- uns Selbstverteidigungs-Kata, worin die Eschweiler Degenhart und Stermann-Sinsilewski ihren Schwerpunkt haben und ihren Titel aus dem Jahr 2016 verteidigen wollten. Mit dem zwar ungünstigen Startplatz eins gelang den Beiden eine souveräne Leistung und ein „Start-Ziel-Sieg“ der Vorrunde in der Kime-no-kata (Form der Entscheidung). In der zweiten Disziplin der beiden, der Kodokan-goshin-jutsu (moderne Form der Selbstverteidigung) sollte es ähnlich gut laufen, womit die Indestädter am Samstag schon bis zum Mittag das Optimum (zwei Finalteilnahmen) erreicht hatten.

Das Los ist wohlgesonnen

Die Finaldurchgänge der Top-Sechs-Teams der Vorrunde begannen zeitgleich, so dass das große Taktieren los ging: Kann man in beiden Finals starten oder entscheidet das Los, ob man das eine oder andere bestreitet? Legt man die Priorität auf die mögliche Titelverteidigung oder hat man die Kraft für zwei Finaldurchgänge ohne nötige Pause zwischen den Starts?

Die beiden Eschweiler fühlten sich aber fit für beide Durchgänge und das Los war ihnen in der Finalrunde wohlgesonnen, so dass zwischen beiden Durchgängen doch 20 Minuten Erholungszeit lagen. Den Anfang machte das Duo in der Kodokan-goshin-jutsu und landete auf einem hervorragenden 4. Platz, was gleichzeitig die beste Platzierung für die Eschweiler bei Deutschen Meisterschaften in dieser Kata bedeutete. Waren sie in der Vorrunde noch als erstes Paar gestartet, so rollten die Indestädter im Finale mit der letzten Kime-no-kata des Tages das Feld dieses Mal von hinten auf und brachten den vierten Deutschen Meistertitel in Folge nach Hause. Somit endete der erste Wettkampftag sehr gelungen für den 1. Budo-Club Eschweiler.

Ruhig und gefühlvoll

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der ruhigeren und gefühlvolleren Kata. Hierin ist das Paar Hoettgen und Müller in Eschweiler spezialisiert und ging als amtierender Landesmeister in der Juno-kata (Form der Geschmeidigkeit) an den Start. Die nationale Konkurrenz ist in dieser Kata mit den amtierenden Doppeleuropameistern und anderen Paaren mit internationaler Erfahrung sehr stark, so dass die beiden schon ihre besten Leistungen abrufen mussten, um das Finale zu erreichen . Als guter Vorrundenfünfter landeten sie unter den Top Sechs und konnten mit noch einer Leistungssteigerung im Finaldurchgang ihr bestes Ergebnis bei den Deutschen Judo-Kata -Meisterschaften mit einem hervorragenden 4. Platz erreichen. Resümee des Wochenendes: Vier Eschweiler Judoka, 4. Platz Juno-kata, 4. Platz Kodokan-goshin-jutsu und vierter Titel in der Kime-no-kata in Folge. Vier gewinnt!

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