Viele Überraschungen beim Erntedankfest in Weisweiler

Von: thd
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Mit Blumen in den Händen begr
Mit Blumen in den Händen begrüßten die Kinder des Kindergartens St. Severin die Besucher am Straßenrand. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. Traktoren ziehen bunte Wagen, Kinder haben Sonnenblumen in der Hand und die Erntekrone fährt prächtig durch den Ort - es ist Erntedankfest! Und da die Weisweiler auf ihren Brauch sehr stolz sind, wirkte jede Hand mit, um das Fest im Burghof vor allem in diesem Jahr besonders schön unter der Leitfrage „Wie viel Erde(n) braucht der Mensch?” zu gestalten.

Die Evangelische Kirche richtet in diesem Jahr den Schöpfungstag im Kirchenkreis Jülich aus und war zu Gast in Weisweiler.

Nach der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Severin und dem Familiengottesdienst mit der Predigt von Oberkirchenrat Klaus Eberl in der Auferstehungskirche, waren alle Augen auf die mit Ähren geschmückte Erntekrone gerichtet. Im Hof Schönchens versammelten sich die Gemeinden um Pfarrer Wolfgang Theiler, Pfarrer Josef Wienand, Bürgermeister Rudi Bertram, Superintendent Jens Sannig und Oberkirchenrat Klaus Eberl. Sie betonten die Wichtigkeit des Festes, da viele Helfer, evangelisch und katholisch, gemeinsam hervorragende Arbeit für das „Fest der Gemeinden” leisteten.

Aber nicht nur die Krone war ein Blickfang im Ernteumzug: Blumen und Getreide zierten die Wagen und Traktoren, von denen Kinder winkend die Zuschauer am Straßenrand begrüßten. Hinter ihnen fuhren Kinder mit bunten Fahrrädern, und zahlreiche Gemeindemitglieder schlossen sich zu Fuß an, um der Erntekrone vom Hof Schönchens durch das Dorf bis in den Burghof zu folgen.

Viele Überraschungen

Dort warteten viele Überraschungen auf die Besucher. Frisch gebackenes Holzofenbrot und selbstgemachter Feigen-, Orangen- oder Spekulatiussenf, handgesiedete Seife und handgemachte Gestecke, Kerzen und Grußkarten lockten an den Ständen. Der Eine-Welt-Laden bot fair gehandelte Produkte an, und die Konfirmandengruppe zeigte den Besuchern, dass ihr Handy mit einer Solarplatte sehr sparsam aufgeladen werden kann. Die Weisweiler Gruppe des Geschichtsvereins gab einen Einblick in die Historie des Orts, und die Evangelische Landjugendakademie verdeutlichte den ökologischen Fußabdruck. Die Kinder hatten ihre Freude auch noch auf der Hüpfburg, beim Kinderschminken und vor allem mit den Sowieso-Piraten, die lustige Spiele vorbereitet hatten. Am Nachmittag gab der Jugendchor Lautstark St. Severin Weisweiler eine Kostprobe.

Während der Podiumsdiskussion „Wie viel Erde(n) braucht der Mensch?”, geleitet von Oberkirchenrat Klaus Ebert, kamen hitzige Diskussionen auf, ob der Mensch mit seiner verschwenderischen Lebensweise die Erde nicht zerstöre und wie weit sich jeder Einschränken könne. Im Gemeindehaus zog die Ausstellung „Erdenbilder” von Martin Marquardt viele Besucher an. Für Besucher, die in der Eschweiler Umgebung nicht so kundig waren, wurde eine Fahrt zur Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn und nach Pier angeboten.
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