VHS benötigt dicke Finanzspritze von der Stadt

Von: Patrick Nowicki
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Eschweiler. Wer einen Kurs in der Volkshochschule besuchen will, der muss wohl im neuen Jahr tiefer in die Tasche greifen. Allerdings plant die Verwaltung, die Entgelte nur gering zu erhöhen: Im Schnitt werden die Gebühren um zwei Euro pro Person und Semester steigen.

So kostet der Sprachkurs „Spanisch für Anfänger” bei zehn Unterrichtsabenden und 20 Unterrichtsstunden derzeit 46 Euro, im nächsten Jahr wären 48 Euro fällig.

Die Volkshochschule will damit etwa 10.000 Euro jährlich mehr einnehmen. Dieses Geld wirkt allerdings wie der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, denn nach aktuellen Berechnungen geht die Stadt davon aus, dass ihr Zuschuss an die Volkshochschule deutlich steigen muss.

Schloss die Kommune die Finanzierungslücke im vergangenen Jahr noch mit 178.538 Euro, so reicht diese Summe in diesem Jahr bei weitem nicht aus. 260.000 Euro, so schreibt die Verwaltung in ihrer Vorlage für den Kulturausschuss, benötigt die VHS.

Die Gründe der drastischen Steigung sind dabei nicht hausgemacht: Nahm das Angebot der Einrichtung in den vergangenen Jahren auf der einen Seite stets zu, so sanken die Drittmittel auf der anderen Seite.

Auch die „Verrechnung” mit anderen Ämtern in der Verwaltung schlägt deutlich zu Buche. Sie stieg von 12.500 Euro im Jahr 2000 auf aktuell 108681 Euro. Alleine 55.000 Euro machen die Gebäudekosten für das VHS-Haus an der Kaiserstraße aus. Für das Leasing der EDV-Geräte muss die VHS 27.000 Euro aufbringen.
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