Städteregion - Verbraucherzentrale in Alsdorf feiert 25-jähriges Jubiläum

Verbraucherzentrale in Alsdorf feiert 25-jähriges Jubiläum

Von: Ute Steinbusch
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Seit 25 Jahren gibt es die Verbraucherzentrale in Alsdorf: Das feiern ( v.l.) Manfred Fleckenstein (stellvertretender Bürgermeister von Herzogenrath), Christiane Karl (stellvertretende Städteregionsrätin), Claudia Schmitz (Leiterin der Verbraucherzentrale Alsdorf), Iris van Eik (Verbraucherzentrale NRW), Alfred Sonders (Bürgermeister von Alsdorf) und Marc Göckeritz vom Verbraucherschutzministerium NRW.

Städteregion. Es ist die Zusammenarbeit von vier Kommunen, die die Verbraucherzentrale Alsdorf schon von ihrer Struktur her besonders macht. Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen „leisten“ sich im Sinne der Bürger dieses Angebot in allgemeiner Rechtsberatung für Verbraucher, kofinanziert durch das Land. Die nächstliegenden Verbraucherzentralen finden sich in Aachen, Düren und Mönchengladbach.

Die Geschäftsstelle in der Alsdorfer Luisenpassage besteht nun ein Vierteljahrhundert. Grund genug, eine Einrichtung zu würdigen, die in so vielen Facetten Hilfestellung für die schwächeren Marktteilnehmer geben kann. Das hob Iris van Eik hervor, die Leiterin Verbraucherberatung der Verbraucherzentrale NRW. In der von ihr moderierten Podiumsdiskussion schilderten Vertreter von vernetzten Verbänden und Einrichtungen aus der Städteregion, wie die Verbraucherzentrale Mehrwerte für alle Bürger schafft.

So etwa für Schüler, die die Verbraucherzentrale vor Ort kennenlernen können und dabei erfahren, an wen sie sich bei Fragen zu Mobilfunk- oder Bausparverträgen wenden können, oder für Mieter, deren Ansprechpartner, der Mieterschutzverein, auf zahlreiche Parallelen zur Verbraucherzentrale verweisen konnte.

Van Eik erkundigte sich auch ganz direkt bei ihren Gesprächspartnern, ob sie rein privat die Verbraucherzentrale schon einmal konsultiert hätten, und erhielt vielfache Antworten. Von der Energieberatung für ein 100 Jahre altes Haus bis zur Krankenversicherung für den Sohn bei Ausbildungsbeginn reichte die Palette der Themen, bei denen Menschen aus der Städteregion die Beratungsstelle schon mal in Anspruch genommen hatten.

Die Alsdorfer Geschäftsstellenleiterin Claudia Schmitz war sichtlich froh über den Zuspruch, der ihrem Team anlässlich des Jubiläums zuteilwurde. Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders hob neben der interkommunalen Zusammenarbeit die lokale Einbettung der Verbraucherzentrale in der Luisenpassage hervor, umgeben von anderen Initiativen, mit denen sie sinnvoll kooperiert.

Marc Göckeritz vom Verbraucherschutzministerium NRW ging auf den nachweislichen Bedarf ein, denn die Alsdorfer Geschäftsstelle zählte im Jahr 2017 insgesamt rund 15.000 Anfragen. Claudia Schmitz lud die Feiernden im Anschluss in die Geschäftsstelle, in der die Verbraucherzentrale zwei neue Projekte vorstellte – eines zu nachhaltigem Essen und ein weiteres zum Nässeschutz für Gebäude.

Bei Ersterem geht es unter anderem um den gut geplanten Lebensmitteleinkauf, die bewusste Auswahl von Lebensmitteln, um den achtsamen Konsum tierischer Lebensmittel oder wie man Abfälle vermeidet. Den runden Abschluss bilden Anregungen, Lebensmittel gemeinsam zu beschaffen oder selbst anzubauen und zu ernten, verbunden mit individuellen Rezepten für mehr Nachhaltigkeit auf dem Teller. Das zweite Projekt unterstützt Hauseigentümer beim Schutz gegen Wasser von außen. Wie lässt sich etwa eine Überflutung verhindern, habe ich ein Rückstau-Risiko, und was ist bei entsprechenden Versicherungen zu beachten?

 

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