„Ussjestöpselt” zeigen Indesingers sich in Bestform

Von: se
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Die siebenköpfige Formation
Die siebenköpfige Formation begeisterte ihr Publikum. Foto: S. Essers

Eschweiler. Zum bereits vierten Mal fand jetzt das Konzert „Ussjestöpselt” der Indesingers im Burghof statt. Die Stimmung in der mehr als gut besuchten Kneipe von Rita und Peter van Crüchten war bereits zu Beginn des Konzertes sehr gut.

Viele Besucher und Fans der Gruppe kommen jedes Jahr um die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen und den Liedern der sieben Vollblutmusiker zu lauschen.

Die siebenköpfige Formation, bestehend aus Christian Leuchter (Gitarre/Gesang), Guido Kuth (Gitarre/Gesang), Matthias Junk (Bass/Gesang), Heribert Dahlen (Percussion/Gesang), Günter Lenzen (Gesang), Jürgen Göbbels (Akkordeon/Gesang) und Dominik Thomé (Schlagzeug/Gesang), wurde an diesem Abend zusätzlich von Gitarrist Daniel Weber unterstützt.

Auch in diesem Jahr war das Konzert wieder innerhalb weniger Tage restlos ausverkauft. Die Mundartgruppe zeigte an diesem Abend, dass sie nicht nur in der Karnevalssession durch eingängige Melodien und Texte begeistert, sondern genauso gut ruhige Töne anschlagen kann.

Hinter jedem Lied steckt eine Geschichte. Das fast zweistündige Programm setzte sich aus Titeln wie „Nur mit dir” und „Für mich” sowie den neuen Liedern „Dr Dom von Kölle” und dem neuen Sessionstitel „Mie ston op et Laeve” zusammen, den das Publikum bereits nach wenigen Minuten mitsingen konnte. „Eigentlich sollte dieser Abend nicht karnevalistisch geprägt sein” gab Sänger und Komponist Christian Leuchter zu „aber wir nähern uns ja langsam der jecken Zeit an und deshalb wollten wir euch auch unseren neuen Titel für die kommende Session präsentieren” so Leuchter weiter.

Überhaupt zeigte sich das Publikum im Burghof sehr textsicher und schunkelte und klatschte zu den Hits der Gruppe mit. Das musikalische Repertoire der Musiker reichte von Liedern zum Mitsingen und Schunkeln bis hin zu ruhigen und nachdenklichen Nummern. Ein besonderer Ohrenschmaus war unter anderem das Lied „Ding Famillich”. Durch die gefühlvolle Interpretation von Leuchter sowie den beeindruckenden Text konnte sich der ein oder andere Gast ein Tränchen nicht verkneifen. Auch beim Krätzchen „Ich weiß et net” flossen beim Publikum Tränen, dieses Mal jedoch vor Lachen, denn die typischen Situationen im Zusammenleben von Mann und Frau hatte wohl jeder Gast schon einmal selbst erlebt.

Dass die Indesingers eine authentische Band zum Anfassen sind, zeigte sich vor allem in den kleinen Anekdoten, die Leuchter zu jedem Titel erzählte. So steht hinter jedem Lied der Gruppe eine wahre Geschichte, mit der sich auch das Publikum im Burghof identifizieren konnte. Dies wurde auch beim letzten Lied deutlich, in welchem es heißt: „Maht et Joot. Dr Ovend mit üch wor vell ze koot.”

Dies sahen auch die vielen Gäste des Konzerts so. Erst nach mehreren Zugaben hatten sie sich damit abgefunden, dass das Konzert zu Ende war. Zusammen mit ihrem Publikum ließen die Musiker den mehr als gelungenen Abend dann gemütlich ausklingen. Im Dezember gibt die Formation noch zwei Weihnachtskonzerte, am 12.12. im Bistro de Ville und am 23.12. das traditionelle „Wir warten aufs Christkind” im Mexi & Co Partyeck.
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