„Unternehmertreff Region Aachen“: Vom Konzept bis hin zur Schadensanalyse

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Eschweiler. In der Indestadt fand jetzt der zweite „Unternehmertreff Region Aachen“ statt. Über 30 regionale Führungskräfte waren zum Thema Apparate- und Anlagenbau bei der Quast Anlagentechnik GmbH zusammengekommen, um sich auszutauschen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.

Städteregion Aachen, AGIT mbH und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen haben den Unternehmertreff initiiert, um Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen.

„Der Apparate- und Anlagenbau ist besonders interessant, weil er als Querschnittsdisziplin mit einem hohen Innovationsgrad auf die Entwicklung vieler Branchen, etwa die chemische Verfahrenstechnik oder die Automobilindustrie, Einfluss hat“, sagte Professor Dr. Johannes Gartzen, Aufsichtsratsvorsitzender der AGIT und Initiator des Unternehmertreffs zum Auftakt der Veranstaltung. Anschließend referierte Björn Juretzki, Geschäftsführer der IME Aachen GmbH Institut für Maschinenelemente und Maschinengestaltung, über den aktuellen Stand der Forschung in der Antriebstechnik. Unter dem Titel „Vom Konzept bis zur Schadensanalyse – Möglichkeiten der Unterstützung bei Spezifikation, Entwicklung und Betrieb antriebstechnischer Systeme“ zeigte er auf, wie kleine und mittlere Unternehmen einer Zusammenarbeit mit ihm und der RWTH profitieren können.

Dr. Thomas Berrenberg, Leiter der Abteilung Prozesstechnik der WSP GmbH und Geschäftsführer des An-Instituts für Thermoprozesstechnik der FH Aachen, stellte den Teilnehmern die Kooperationsmöglichkeiten vor, die das An-Institut im Bereich Forschung und Entwicklung bietet. Gastgeber Karl Christoph Höver, geschäftsführender Gesellschafter der Quast Anlagentechnik GmbH, verdeutlichte, wie sein Unternehmen mit komplexen Anforderungen an unterschiedliche Werkstoffe innovativ, unter anderem auch in Kooperation mit Forschungseinrichtungen, umgeht.

Anke Schweda, bei der Aachener IHK für Innovation, Umwelt und Industrie zuständig, und Dr. Ute Gartzen, die bei der Städteregion für Wirtschaftsförderung, Industriedialog und regionale Kooperation verantwortlich zeichnet, zogen ein positives Fazit: „Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir Betriebe dabei unterstützen, neueste Entwicklungen aus Forschungseinrichtungen kennenzulernen und damit aktiv den Technologietransfer zu befördern“, erklärte Schweda. „Der Unternehmertreff Region Aachen hat zwei Ziele: zum einen, dass sich regionale Unternehmen themenorientiert miteinander vernetzen und zum anderen, dass das Kooperationspotenzial der forschungsstarken Einrichtungen von regionalen Unternehmen noch besser erschlossen wird“, ergänzte Ute Gartzen. Die nächste Veranstaltung findet im Spätsommer zum Thema „Oberflächentechnik“ statt.

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