Ungewöhnlich viele Einsätze für die Feuerwehr

Von: irmi
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Viele Notrufe gab es besonders am Mittwoch. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun. Symbolbild: imago/Revierfoto

Eschweiler. Ein selten hohes Betriebsaufkommen konnte die Eschweiler Feuerwehr am Mittwochnachmittag verzeichnen. Neben zahlreichen Rettungseinsätzen reihten sich Verkehrsunfälle aneinander. Die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun.

 Als die Feuerwehr um kurz vor 17 Uhr zu einem Unfall auf der Rue de Wattrelos (in Höhe Auf dem Felde) unterwegs war, krachte es auch auf der Kreuzung Rue de Wattrelos/Aachener Straße und auf der Rue de Wattrelos gegenüber der Autobahnabfahrt aus Richtung Aachen. Hier gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Vier verletzte Personen, darunter eine Schwangere, gab es allerdings bei dem Auffahrunfall, an dem drei Pkw beteiligt waren, der sich an der Kreuzung Rue de Wattrelos/Auf dem Felde ereignete. Drei Personen mussten zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Um 16.57 Uhr bat die Autobahnpolizei die Wehr um Hilfe: Ein Lkw hatte nach einem Motorplatzer eine 400 Meter lange Ölspur hinterlassen. Die Feuerwehrleute waren anderthalb Stunden damit beschäftigt, den schmierigen Streifen mit Bindemittel abzustreuen.

Rauchmelder ausgelöst

Nur rund neun Minuten später, also um 17.06 Uhr, eilte die Feuerwehr zur Gutenbergstraße. Dort hatte in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Fliegenfänger Feuer gefangen und den Rauchmelder ausgelöst. Die Bewohner hatten das Feuer aber schon selbst gelöscht und waren in die Nachbarwohnung geflüchtet. Die Feuerwehr lüftete die Wohnung in der dritten Etage und zog wieder ab.

Um 19.30 Uhr kam es dann am Unfallbrennpunkt Kreuzung Südstraße/Cäcilienstraße zu einem Frontalzusammenstoß. Auch hier gab es vier Verletzte zu beklagen, die ins Krankenhaus transportiert wurden. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Kreuzung bis 20.50 Uhr komplett gesperrt werden.

PKW Brand

Um 21.19 Uhr erhielt die Wehr die Meldung, dass auf der Wenauer Straße in Hücheln ein Pkw brennt und sich der Fahrer noch im Fahrzeug befindet. „Als wir am Unfallort eintrafen, hatte sich der Fahrer schon selbst befreit. Das Fahrzeug, hatte sich überschlagen und lag in einem Graben auf dem Dach“, berichtet Stadtbrandinspektor und Feuerwehrchef Axel Johnen. Der leicht verletzte Mann wurde ebenfalls in ein Hospital gebracht.

Viel Luft zum Durchatmen gab es für die Feuerwehr nicht: Um 20.37 Uhr schlug die Brandmeldeanlage eines großen Warenhauses an der Dürener Straße Alarm. Glücklicherweise nur ein Fehlalarm, dennoch hat er die Wehrleute rund anderthalb Stunden beschäftigt. Im Einsatz am Mittwochnachmittag waren nicht nur die Hauptwache, sondern wegen der Parallelität der Ereignisse auch die Löschzüge aus Stadtmitte, Röhe, Dürwiß, Bohl und Weisweiler.

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