Unfall mit zwei Linienbussen: Steckt mehr dahinter?

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Eschweiler. Nachdem es am Mittwochmorgen am Bushof an der Kreuzung Indestraße/Langwahn zu einem Zusammenstoß zweier Linienbusse gekommen war, erhalten die Ermittlungen um den Unfall herum einen faden Beigeschmack.

Beide Busse eines Subunternehmens hatten 10 bis 15 Fahrgäste an Bord, als der eine Busfahrer an der Kreuzung Richtung Langwahn abbiegen wollte, der andere den abbiegenden dann in die Seite fuhr, weil er geradeaus fahren wollte. Bei dem Unfall wurde zwar niemand verletzt, aber eine Scheibe war zu Bruch gegangen.

An der Unfallstelle stellte sich dann heraus, dass sich die beiden Busfahrer (45- und 47 Jahre aus Stolberg und Eschweiler) seit Jahren spinnefeind sind. Nach eigenen Angaben hat es auch bereits körperliche Auseinandersetzungen gegeben, die jeweils angezeigt wurden. Die Verfahren laufen aber noch.

Beide beschuldigten sich am Unfallort gegenseitig, den anderen in der Vergangenheit durch riskante Fahrweisen provoziert zu haben. Die Polizei prüft nun, ob der Unfall vor diesem Hintergrund vermeidbar war und es sich um die Fortsetzung dieses Streites handelt.

Sollte sich dies bestätigen, würde der Bus als Tatmittel dienen mit dem eine Straftat begangen wurde. Damit bekäme der Unfall eine andere strafrechtliche Dimension.
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