Umleitung führt geradewegs in den Baustellenstau

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf
Letzte Aktualisierung:
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Auf der Jülicher Straße zwischen Eschweiler und Dürwiß wird die Fahrbahndecke erneuert. Radler und Fußgänger können diese Verbindung aber weiter benutzen. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Von Dürwiß nach Eschweiler sind es nur wenige hundert Meter. Normalerweise. In dieser Woche müssen Autofahrer allerdings kilometerlange Umwege fahren, von denen einer zudem in eine Baustelle führt.

Die K 33/Jülicher Straße ist seit Montag und noch bis spätestens Freitag gesperrt, dort wird die Fahrbahndecke erneuert. Nur Fußgänger und Radler dürfen durch. Gute Nachricht der Baufirma: Eventuell wird man schon etwas früher fertig, am Donnerstag oder gar Mittwoch.

Notwendig ist die Sperrung zwischen der Autobahnbrücke im Süden und der Einmündung Am Fließ im Norden, weil die Mittelnaht zwischen den Fahrbahnen aufgerissen ist. Deshalb müssen die Fahrbahnen der Kreisstraße 33 abgetragen und erneuert werden.

In einem Arbeitsgang

Um ein weiteres Aufreißen zu verhindern, erfolgt die Erneuerung in einem Arbeitsgang. Nach Angaben der Städteregion ist es deshalb auch nicht möglich, linke und rechte Fahrbahn abwechselnd zu sperren.

Zwei Umleitungen sind ausgeschildert. Von Dürwiß aus wird der Verkehr über die Heinrich-Heine-Straße und das Wohngebiet Weisweiler Straße (Tempo 30, Bodenschwellen) Richtung Gewerbegebiet IGP geleitet, dann über die L 11 nach Süden und weiter die Dürener Straße stadteinwärts. Dort allerdings wird der Kanal erneuert, und die erste der beiden Kanalbaustellen, in Höhe der Saarstraße, wird per Baustellenampel geregelt. Dort ist mit erheblichem Rückstau zu rechnen.

Empfehlenswerter ist es deshalb für Autofahrer, die Umleitung zu nehmen, die von Eschweiler her ausgeschildert ist, und diese auch in Gegenrichtung zu befahren.

Diese Umleitung führt von Eschweiler aus gesehen ab Bushof die Aachener Straße stadtauswärts Richtung Röhe, dann die Rue de Wattrelos nach Norden, in Höhe Kinzweiler dann rechts abbiegend auf die Alsdorfer Straße nach Dürwiß. Ausgeschildert ist die Strecke anders, nämlich von der Jülicher Straße aus zunächst durch das Wohngebiet Liebfrauenstraße – diesen Umweg sollten sich Autofahrer ersparen.

Mit Kontrollen rechnen

Der Versuch, die Strecke auf Schleichwegen abzukürzen, ist nicht empfehlenswert. Der westliche Schleichweg ab Dürwiß über Heinrich-Heine-Straße und Franz-Liszt-Straße endet an der Kanalbaustelle Dreieckstraße. Und der Weg entlang der Kippe Wardenslinde ist wegen Unübersichtlichkeit und der vielen Fußgänger und Radfahrer extrem gefährlich. Deshalb ist dort mit Kontrollen zu rechnen.

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