Umbau der Kita St. Theresia ist abgeschlossen

Von: jana
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Versuchten sich schon an ihren ersten kreativen Texten: Maria und Mia waren begeistert von der schönen alten Schreibmaschine im „Vorschulzimmer“. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Aufgeregt krabbelt Isabella mit ihren Freunden durch den kleinen Tunnel nach oben. Dort angekommen, klettert sie wie eine Weltmeisterin über das Kordelnetz in der ersten Etage und winkt ihren Eltern stolz von oben zu, bevor sie über die bunte Rutsche wieder nach unten in Papas Arme geschossen kommt.

Nebenan versuchen sich Maria und Mia an ihren ersten Texten an einer alten Schreibmaschine, Luis mag es lieber sportlich und testet das neue Trampolin im „Sportzimmer“.

Momentan 96 Kleine

Wenn man durch die Räume der umgebauten Kindertagesstätte St. Theresia läuft, wäre so mancher wohl selbst nochmal gerne Kind. Im Sommer 2012 begannen die aufwendigen Umbaumaßnahmen in dem Familienzentrum, das momentan 96 Kinder, davon 16 unter drei Jahren, betreut. Dazu hat die Pfarre St. Peter und Paul in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Eschweiler und dem Landschaftsverband NRW die Planung des Architekten Andreas Breuer unterstützt und umgesetzt.

Im Zentrum des Kindergartens wurde aus zwei eher gedrungenen Etagen ein großer, heller und offener Raum gemacht, der die Tagesstätte in einem ganz neuen Licht erstrahlen lässt. „Dazu hat vor allem Wolfgang Schubert von der Tragwerksplanung einen großen Teil beigetragen“, lobt Architekt Breuer seinen Kollegen. „Die Umsetzung war gar nicht so einfach, da ist bei manchen Beteiligten das ein oder andere graue Haar hinzugekommen“, scherzt der Baufachmann.

Dafür kann sich das Ergebnis umso mehr sehen lassen. Zur Einsegnung der neuen Räumlichkeiten durch Pfarrer Dr. Andreas Frick kamen Eltern, Kinder, Pfarre und die Mitarbeiterinnen des Kindergartens am Sonntag nach einem Familiengottesdienst zusammen, um die umkonstruierte Kindertagesstätte zu besichtigten. „Mit dem Umbau unserer Kita haben wir auch unser Konzept umgestellt“, erzählt Kindergartenleiterin Ursula Theißen. „Jeder unserer Räume verkörpert einen Entwicklungsschwerpunkt. Mit dabei sind unter anderem Rollenspiel und Sprache sowie kreative und mathematische Förderung, aber allem voran Bewegung“, betont Theißen. Vorzeigebeispiel für die Bewegungsförderung ist das große Spielpodest, über das selbst Kleinkinder, die noch nicht laufen können, auf zwei Etagen unterwegs sein können. Dabei wurde auch auf die Sinneswahrnehmung der Kleinen geachtet. Das Podest besteht aus unterschiedlichen Materialien wie zum Beispiel Bambusstäben, weichem Teppich, aber auch etwas rauheren Kordeln.

Auch die Kreativität der Mädchen und Jungen kommt in St. Theresia nicht zu kurz. Ob Wachsmalstifte, Wasserfarben, Kreide oder Knete – in den Schubladen des Kindergartens findet sich alles, was das Kinderherz begehrt. Im liebevoll eingerichteten Schlafraum können sie zur Ruhe kommen.

Pfarrer Frick segnete bunt bemalte Kreuze für jede der fünf Gruppen, die die Mädchen und Jungen anschließend in den verschiedenen Räumen aufhängen durften. „Wir wollen vor allem dort, wo Not ist, Familien so früh wie möglich unterstützen, und ich bin froh, dass die Zusammenarbeit mit dem Bauausschuss und Kindergartenausschuss so toll funktioniert hat und hier nun auch Kinder ab einem Jahr in einer schönen Umgebung betreut werden können“, freut sich der Geistliche. Mindestens genauso freuten sich die Eltern, die an diesem Tag gesehen haben, wie wohl sich ihre Sprösslinge in der neuen Umgebung fühlen.

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