U3-Ausbau: Das meiste Geld für St. Theresia

Von: ag
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Ausbau der U3-Betreuung: Bis z
Ausbau der U3-Betreuung: Bis zum Kindergartenjahr 2014/15 soll es in der Stadt Eschweiler in Einrichtungen insgesamt 343 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geben. Foto: imago/imagebroker

Eschweiler. Für den weiteren Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren erhält die Stadt Eschweiler im Jahr 2012 vom Bund 223 499 Euro. Das Land steuert 119 199 Euro für das Jahr 2012 und 134 099 Euro für das Jahr 2013 bei.

Den größten Teil des Geldes will das Jugendamt, dem die Verteilung der Mittel obliegt, für den Ausbau der Plätze in der Kindertagesstätte St. Theresia verwenden. Für die dort geplanten zusätzlichen U3-Plätze benötigt der Katholische Kirchengemeindeverband St. Peter und Paul 396 000 Euro.

Im Hinblick auf die ab 2013 vorgegebene Versorgungsquote von 32 Prozent zu Betreuung von unter dreijährigen Kindern könne auf das Angebot des Kirchengemeindeverbandes, die Plätze einzurichten, nicht verzichtet werden, heißt es von Seiten der Stadt Eschweiler.

18 698 Euro sollen für den Ausbau der Kindertagespflege verwendet werden. In diesem Bereich sollen 26 neue Plätze entstehen. 67 797 Euro sind für den Ausbau der BKJ-Einrichtung am Hastenrather Weg vorgesehen.

Bislang rechnete die Stadtverwaltung für 2013 mit einer Versorgungsquote von 26,4 Prozent. Dabei ging sie von 322 Plätzen in Einrichtungen und 55 Plätzen in der Kindertagespflege aus. Inzwischen liegt die Zahl der Plätze in der Kindertagespflege jedoch bei über 100. Bis zum Kindergartenjahr 2014/15 soll es in der Stadt Eschweiler in Einrichtungen insgesamt 343 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geben.

Mit Blick auf die bereits eingerichteten bzw. noch geplanten Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen, geht die Stadtverwaltung davon aus, eine Quote von 31,32 Prozent erreichen zu können.

Durch den Umbau der Gemeinschaftshauptschule Dürwiß sei außerdem mit weiteren Betreuungsplätzen zu rechnen, allerdings erst im Jahr 2013/2014. Dann wäre eine Versorgungsquote von 32,8 Prozent erreicht.
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