Trockenübungen treiben Sex an die Spitze

Von: vr
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Zum ersten Mal in der 21-jähr
Zum ersten Mal in der 21-jährigen Geschichte des „St.-Jöris-Cups” musste der Turniersieger per Losverfahren ermittelt werden. Der guten Stimmung bei den Finalisten „Wassenberger Watje” und „Team Sex” tat dies jedoch, unschwer zu erkennen, keinen Abbruch. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Um 21.18 Uhr fiel sie, die Entscheidung im wohl spannendsten Turnier in der 21 jährigen Geschichte des Hobbyfußballer-Wettbewerbs um den „St. Jöris-Cup”.

Mit 5:4 gewann das „Team Sex” im Finale gegen die „Wassenberger Watje”, nicht jedoch durch ein entscheidendes Tor, sondern durch das glückliche Los.

Heftige Regenfälle hatten dem Wiesenfest des SV St. Jöris mit seinem Kleinfeldturnier am Samstagabend kurz vor Beginn der Halbfinalpartien einen Strich durch die Rechnung gemacht und für umso mehr Spannung beim „Elfmeter-Losen” im Vereinsheim gesorgt.

Die zwölf teilnehmenden Teams nahmen es gelassen und sorgten zum Schluss eines gelungenen und durchweg fairen Turniers für Stimmung im Vereinsheim in St. Jöris, als Turnierorganisator Rudolf Bittins zum „Elfmeter-Ziehen” bat. D

aumen drücken und Meditation statt Körpereinsatz und Treffsicherheit waren im „Endspiel” dann die gefragten Tugenden, in dem sich je ein Vertreter der Finalisten „Team Sex” und „Wassenberger Watje” gegenüber standen und Lose mit dem Namen des eigenen oder des anderen Teams zogen.

Sieger wurde die Mannschaft, deren fünf Lose zuerst gezogen wurden, so dass ausgerechnet „Watje”-Spieler Tim-Benjamin Drews zur „Glücksfee” für das „Team Sex” wurde und nach 4:4-Gleichstand das aus seiner Sicht falsche Los zog.

Mit dieser ungewöhnlichen Finalrunden-Ausspielung bewiesen SV-St.-Jöris-Vorsitzender Rudolf Bittins und sein Team einmal mehr Improvisationstalent und sorgten gleichzeitig für eine gelungene Sause am Samstagabend im Vereinsheim, zur Musik von DJ „Charly”.

Der Champions League-reife „St.-Jöris-Cup” wandert nun von Vorjahressieger „Bettsekker” zum „Team Sex”, das ihn im kommenden Jahr wieder verteidigen möchte, dann jedoch auf dem Fußballplatz und nicht an der Lostheke.

Zum besten Spieler des Turniers wurde der Trainer der 2. Mannschaft, Heino Gögge, gewählt, der mit halbiertem Körpergewicht als ganzer Mann im Tor seines Teams eine sehenswerte Show an beiden Turniertagen geboten hatte.
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