Traum und Wirklichkeit in 40 Bildern

Von: ran
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Präsentiert bis Ende August 4
Präsentiert bis Ende August 40 Werke im Bistro de Ville: Künstlerin Sonia Ruskov, hier mit Stefan Dimitrov, Peter Schöner und Dimitrij Greven (v. r.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Eigentlich stehen die Niederlande in diesem Jahr im Blickpunkt der Verantwortlichen des Europavereins „Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft” (GPB). Doch wenn sich die Gelegenheit ergibt, Werke einer renommierten Künstlerin im Rahmen der Kulturreihe „Europäische Lebensgefühle” zu präsentieren, darf die Nationalität natürlich keine Rolle spielen.

So schmücken nun bis zum 24. August unter der Überschrift „Traum und Wirklichkeit” 40 Bilder der bulgarischen Malerin und Restauratorin Sonia Ruskov die Räume des Bistros De Ville/Altes Rathaus. Die Vernissage am Donnerstagabend bot darüber hinaus die passende Gelegenheit, Botschaftsrat Stefan Dimitrov, seit 2009 Leiter der Außenstelle Bonn der bulgarischen Botschaft, gebührend zu verabschieden. Da die Außenstelle in Bonn aus Kostengründen geschlossen wird, kehrt der Diplomat vorübergehend in seine Heimat zurück. „Sie haben ihr Land in den vergangenen Jahren hervorragend präsentiert”, lobte der GPB-Vorsitzende Peter Schöner den Botschaftsrat, dem kurz darauf eine besondere Ehre zuteil wurde. Er wurde von Großmeister Dimitrij Greven per „Ritterschlag” in den „Orden des Heiligen Antonius” aufgenommen.

Anschließend widmeten sich die zahlreichen Gästen wieder den Werken von Sonia Ruskov, die die Kunstakademie in Sofia mit dem Magister im Fach Restauration abschloss und von 1985 bis 2000 als Kunstrestauratorin an der Nationalen Kunstgalerie in Sofia tätig war. Seit 2000 lebt und arbeitet sie als Künstlerin in Deutschland und präsentierte seitdem Einzelausstellungen unter anderem in Paris, Rom, Kapstadt und Bonn. Eindeutig vom Impressionismus inspiriert, bringt sie ihren eigenen Stil, der die Wirklichkeit individuell wiedergibt, auf die Leinwand. „Der Betrachter, der einmal die Heimat von Sonia Ruskov besucht hat, entdeckt in ihrer Farbpalette die Sommer- und Herbstfarben der bulgarischen Berge und Täler. Ihre Ölgemälde strahlen Sensibilität und Feinfühligkeit aus”, betonte Peter Schöner. Beeindruckend sei nicht zuletzt die weiche Pinselführung der Malerin, die zu einer perfekten Harmonie zwischen dem Motiv, der Farbgebung sowie dem „Hauch von Zeitlosigkeit” führe, die in all ihren Werken mitschwinge. „Für die Exponate gilt der Satz: Die Kunst entsteht im Auge des Betrachters. Hinter dem Offensichtlichen bleibt vieles im Verborgenen, was Platz lässt für eigene Gedanken”, schloss der GPB-Vorsitzende seine Ausführungen.

Bis einschließlich Freitag, 24. August, sind die Bilder im Bistro De Ville, Dürener Straße 5, zu den Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 18 bis 23 Uhr) oder nach Absprache (Telefon 36106) zu besichtigen. Von Montag, 9. Juli, bis Donnerstag, 26. Juli, bleibt das Bistro allerdings geschlossen. In dieser Zeit ist eine Besichtigung nach Meldung an der Rezeption im Hotel de Ville möglich.
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